Gesundheit, Wellness, Medizin

Tai Chi, eine sanfte, aus China stammende Bewegungsform, lindert merklich die Schmerzen von Arthritispatienten. Dies zeigt eine Studie der Medizinstudentin Patricia Adler von der Western Reserve University. Ihre Ergebnisse hat sie im „Journal of Nursing Scholarship“ veröffentlicht.
Für ihre Untersuchung hat Adler Testpersonen im Alter von 68 bis 87 Jahren, die unter der schmerzhaften Gelenkentzündung leiden, in zwei Gruppen eingeteilt. Über einen Zeitraum von 10 Wochen hat die eine Gruppe unter ihrer Anleitung regelmässig Tai Chi praktiziert, während die Kontrollgruppe ihrem üblichen Tagesablauf nachging.

Der Erfolg war nicht zu übersehen: die Testpersonen der Tai Chi Gruppe hatten bedeutend weniger Schmerzen. Laut Adler ist das auf eine Steigerung des Blutkreislaufs und eine Stabilisierung der Gelenkstruktur durch die Stärkung des Bindegewebes zurückzuführen. Weniger Schmerz hat wiederum eine bessere körperliche Leistung zur Folge und wirkt sich positiv auf den mentalen Zustand des Patienten aus.

Tai Chi ist traditionell eine Kombination aus Meditation und langsamen Bewegungen. In China, so Adler, praktizierten ältere Menschen seit hunderten, wenn nicht seit tausenden von Jahren Tai Chi. Aus mündlicher Überlieferung sei schon lange bekannt, dass Tai Chi die Schmerzen chronischer Arthritis lindert.

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