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Studie: Interferon bei MS langfristig nicht wirksam
Die Langzeitanwendung des Wirkstoffs Interferon kann den Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) möglicherweise nicht wirksam aufhalten. Das berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt The Lancet (Bd. 361, S. 545). Interferon wird seit über einem Jahrzehnt sehr häufig zur Behandlung der Multiplen Sklerose eingesetzt.

Die Wissenschaftler um Graziella Filippini fassten alle Studien der Jahre 1993 bis 2002, die bestimmte Qualitätsmerkmale erfüllten, zusammen. Auf diese Weise erhielten sie Daten von über 1.200 MS-Patienten, die über mehrere Jahre mit Interferon behandelt worden waren.

Die Zahl der Patienten, deren Symptomatik sich verschlechterte, nahm zwar im ersten Jahr der Therapie deutlich ab. Im zweiten Jahr waren zwischen MS-Patienten, die keine Medikamente erhielten und den mit Interferon behandelten kaum Unterschiede auszumachen. Weiterhin verursachte Interferon häufig grippeähnliche Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Da nicht alle Patienten nach einem oder zwei Jahren nachuntersucht werden konnten, sei der langfristige Effekt von Interferon jedoch noch nicht endgültig geklärt, erklärt Filippini.

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