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Studie: Hormonersatztherapien können vor tödlichem Brustkrebs schützen
Hormonersatztherapien können offenbar vor tödlichem Brustkrebs schützen: Patientinnen, die Hormone einnehmen, entwickeln weniger aggressive Tumore und haben eine höhere Überlebenschance, berichten Forscher der Universität von Oregon in Portland. Ihre Ergebnisse widersprechen zudem Befürchtungen, nach denen die Mammographie als Früherkennungsmethode bei hormonbehandelten Frauen weniger sicher ist.

Bisher gingen Mediziner davon aus, dass eine Hormonbehandlung die Krebserkennung erschwert: Da die Hormone das Brustgewebe verhärten, können sich Tumore besser „verstecken“ und werden so bei einer Mammographie leichter übersehen. Dass dies nicht der Fall ist, zeigen die Ergebnisse Wissenschaftler, die 300 Brustkrebspatientinnen untersuchten, von denen die Hälfte eine Hormonersatztherapie verschrieben bekommen hatte. Bei hormonbehandelten Frauen wurde die Krebserkrankung häufiger durch Mammographie entdeckt als bei unbehandelten Frauen. Zudem waren die Tumoren bei den behandelten Frauen weniger aggressiv.

„Es scheint, dass Hormonbehandlungen einen günstigen Einfluss auf die Brustkrebserkennung und -entwicklung hat ohne dabei sichtbare negative Effekte zu verursachen“, kommentiert Rodney F. Pommier seine Studienergebnisse, die in der Septemberausgabe des Fachblattes „The Archive of Surgery“ erscheinen.

Die Hormonersatztherapien, der sich viele Frauen in oder nach den Wechseljahren unterziehen, waren vor einigen Monaten in die Kritik geraten, weil sie für Herzkrankheiten, Hirnschläge oder Brustkrebs verantwortlich sein sollen.

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