Gesundheit, Wellness, Medizin

Statistische Auswertung deutet auf einen Zusammenhang hin

Menschen mit hohem Blutzuckerspiegel leben mit einem höheren Risiko, an Krebs zu erkranken. Das haben koreanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie mit über 1,3 Millionen Menschen zwischen 30 und 95 Jahren beobachtet. Ihre Ergebnisse stellen Sun Ha Jee von der Yonsei-Universität in Seoul und seine Kollegen im Fachmagazin JAMA vor (Ausg. 293, Nr. 1, S. 194).

Die Wissenschaftler werteten die Daten von Angestellten des öffentlichen Dienstes und ihrer Angehörigen aus, denen regelmässig Blut abgenommen worden war und deren Rauchgewohnheiten und Alkoholkonsum in Fragebögen erfasst wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erfassten die Forscher die Anzahl der Krebserkrankungen und verglichen dabei Probanden mit einem Blutzuckerwert von über 140 Milligramm je Deziliter Blut mit Menschen mit Blutzuckerwerten unter 90 Milligramm.

Das Krebsrisiko bei den Probanden mit hohem Blutzuckerspiegel lag bei Männern um 29 Prozent und bei Frauen um 23 Prozent höher als in der Kontrollgruppe, ergab die Auswertung. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs lag die Rate sogar noch höher. Aber auch
Speiseröhren-, Leber-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs trat bei der Gruppe mit hohem Blutzuckerwert deutlich häufiger auf als bei der Gruppe mit niedrigem Zuckerwert. Ob jedoch der hohe Blutzuckerwert an sich oder andere, allgemeinere Faktoren für diesen Anstieg verantwortlich sind, wissen die Forscher noch nicht.

Rund 150 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes, einer chronischen Stoffwechselerkrankung, die häufig durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Bis 2025 könne sich diese Zahl verdoppeln, sagen Wissenschaftler. Während der Zusammenhang zwischen Diabetes und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als gesichert gilt, sei dieser bei Diabetes und Krebs noch unklar, erklärt Sun Ha Jee.

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Menschen mit hohem Blutzuckerspiegel leben mit einem höheren Risiko, an Krebs zu erkranken. Das haben koreanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie mit über 1,3 Millionen Menschen zwischen 30 und 95 Jahren beobachtet. Ihre Ergebnisse stellen Sun Ha Jee von der Yonsei-Universität in Seoul und seine Kollegen im Fachmagazin JAMA vor (Ausg. 293, Nr. 1, S. 194).

Die Wissenschaftler werteten die Daten von Angestellten des öffentlichen Dienstes und ihrer Angehörigen aus, denen regelmässig Blut abgenommen worden war und deren Rauchgewohnheiten und Alkoholkonsum in Fragebögen erfasst wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren erfassten die Forscher die Anzahl der Krebserkrankungen und verglichen dabei Probanden mit einem Blutzuckerwert von über 140 Milligramm je Deziliter Blut mit Menschen mit Blutzuckerwerten unter 90 Milligramm.

Das Krebsrisiko bei den Probanden mit hohem Blutzuckerspiegel lag bei Männern um 29 Prozent und bei Frauen um 23 Prozent höher als in der Kontrollgruppe, ergab die Auswertung. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs lag die Rate sogar noch höher. Aber auch
Speiseröhren-, Leber-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs trat bei der Gruppe mit hohem Blutzuckerwert deutlich häufiger auf als bei der Gruppe mit niedrigem Zuckerwert. Ob jedoch der hohe Blutzuckerwert an sich oder andere, allgemeinere Faktoren für diesen Anstieg verantwortlich sind, wissen die Forscher noch nicht.

Rund 150 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes, einer chronischen Stoffwechselerkrankung, die häufig durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Bis 2025 könne sich diese Zahl verdoppeln, sagen Wissenschaftler. Während der Zusammenhang zwischen Diabetes und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als gesichert gilt, sei dieser bei Diabetes und Krebs noch unklar, erklärt Sun Ha Jee.

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