Gesundheit, Wellness, Medizin

Die Arbeitsgruppen von Richard Mulligan und Louis Kunkel von der Harvard Medical School in Boston isolierten Stammzellen aus Knochenmark oder Muskelgewebe, um Mäuse zu behandeln, die an Muskeldystrophie leiden. Diese Krankheit entspricht der menschlichen Duchenne Muskeldystrophie, die durch einen Mangel des Proteins Dystrophin verursacht wird und zu einem Absterben der Muskelzellen mit lebensbedrohlichen Folgen führt. Die Wissenschaftler transplantierten Stammzellen, die das Dystrophin-Gen enthielten, in die erkrankten Tiere. Sie bildeten dort neue, gesunde Muskelfasern im ganzen Körper.

Stammzellen sind einzelne Zellen, die in der Lage sind, sich in vollständige Gewebe oder Organe zu entwickeln. Bislang konnte man sie nur in embryonalem Gewebe nachweisen. Die Entdeckung von Stammzellen in erwachsenen Tieren, die in der Lage sind funktionierende Muskeln zu bilden, weist auf ganz neue Wege zur Behandlung von Organschäden und Gendefekten.

Die Mediziner hoffen Stammzellen gezielt zu entnehmen und durch Genmanipulation die Schäden reparieren zu können. Die transplantierten Stammzellen wären dann in der Lage neue Organe zu bilden.

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