Gesundheit, Wellness, Medizin

Psychologisch kann sie wertvoll sein, eine Massage nach sportlicher Anstrengung – auf den Körper wirkt sie aber weniger als allgemein angenommen, berichten britische Forscher im British Journal of Sports Medicine.

Viele Sportler kommen auf die Massagebank, um die Regeneration der Muskeln nach grosser Anstrengung zu beschleunigen. Bei längerer Anstrengung geben die Muskeln Laktat ab, dessen Anhäufung die Muskeln „ermüdet“ – je schneller es über die Blutbahn „abtransportiert“ wird, desto schneller erholen sich die Muskeln. Massage soll den Blutfluss im Körper beschleunigen und so den Abtransport von Laktat unterstützen.

Jetzt untersuchten Sportmediziner des University College Northampton die tatsächlichen Auswirkungen der Massage auf die Muskelkraft. Versuchskaninchen waren acht Amateur-Boxer um die 25 Jahre. Ihren Blutzuckerspiegel, Laktat-Werte und Pulsschlag vor und nach zwei „Anstrengungen“ zeichnete man auf, wobei die Boxer jeweils 10 Minuten lang rund 400 Schläge austeilten. Nach dem ersten Mal bekamen sie entweder eine 20-minütige Massage durch einen ausgebildeten Sporttherapeuten, oder 20 Minuten Ruhe, bevor sie wieder in den „Ring“ stiegen. Beide Male zeichnete man die Kraft der Schläge auf und mass im Anschluss die Blutwerte.

Mit oder ohne Massage waren die Laktat-Werte im Blut gleich hoch, und dass „Durchkneten“ verhinderte auch nicht, dass die Schlagkraft im zweiten Durchgang nachliess. Die Forscher vermuten, dass Massage den Blutfluss entweder gar nicht beschleunigt, oder nicht in ausreichendem Masse. Auch bei keinem der anderen gemessen Werte unterschieden sich die beiden Gruppen – nur fühlten sich die massierten Boxer wesentlich besser als ihre lediglich ausgeruhten Kollegen.

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