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Etwas gefriergetrockneter Spinat in der Nahrung hält die Gehirne von alternden Ratten fit. Das ist das Ergebnis von Versuchen, die Forscher auf dem Treffen der amerikanischen Gesellschaft für Neurowissenschaften in San Diego vorgestellt haben. Die Forscher wollten überprüfen, ob Zellschutzstoffe, sogenannte „Radikalfänger“, das Gehirn vor Alterungs-Erscheinungen schützen. In Spinat sind reichlich Radikalfänger enthalten.

Die Forscher um Paula Bickford von der Universität in Süd-Kalifornien haben eineinhalb Jahre alte Ratten sieben Wochen lang etwas Spinat in die Nahrung gegeben. Anschliessend testeten sie die Lernfähigkeit der Tiere: Nach einem Ton erhielten die Nager einen Luftzug in ein Auge, so dass sie blinzeln mussten. Lernten die Tiere gut, blinzelten sie schon bald bevor der Luftzug kam. Die Forscher fanden, dass die Spinatesser sehr viel schneller das Blinzeln erlernten als Vergleichstiere ohne Spinat in der Nahrung.

Der Blinzelversuch gilt unter Hirnforschern als Test für reizverbindendes oder „assoziatives“ Lernen, das bei Nagern und Menschen mit dem Alter nachlässt. Bickford und ihre Kollegen wollen daher demnächst die Wirkung von Spinat auch an Menschen testen.

Zu einem ähnlichen Ergebnis wie ihre Kollegen kam auch eine zweite Forschergruppe von der Universität Houston und der Universidad Nacional Autonoma de Mexiko: Sie führten mit 19 Monate alten Ratten, denen sie in den vier vorangegangenen Monaten Blaubeeren zugefüttert hatten, Wiedererkennungs-Experimente durch. Die Ratten schnitten daraufhin genauso gut ab, wie eine Vergleichsgruppe von etwa einem Jahr jüngeren Tieren. Gealterte Ratten ohne Nahrungszusatz an Blaubeeren hatten deutlich grössere Probleme mit der Wiedererkennung von Objekten. Auch Blaubeeren sind besonders reich an Radikalfängern.

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