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Ein Antibiotikum kann möglicherweise den Ausbruch von Parkinson verhindern. Darauf deuten zumindest Versuche an Tieren hin: Bei Mäusen stoppte das Antibiotikum „Minocyclin“ eine Parkinson-ähnliche Krankheit, fanden deutsche und amerikanische Forscher.

Die Wissenschaftler von der Universität in Indianapolis, der Philipps-Universität in Münster und von der Pharmafirma „Eli Lilly and Company“ verabreichten den Mäusen ein Nervengift, das im Gehirn ähnliche Schäden bewirkt wie Parkinson. Anschliessend erhielten die Mäuse Minocyclin, das den Ausbruch der Krankheit noch stoppten konnte.

Minocyclin scheint die Krankheit ursächlich zu verhindern, erklären die Forscher. Bisherige Parkinsonmitteln bekämpfen dagegen nur die Symptome der Krankheit, berichten sie im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Das Antibiotikum erwies sich kürzlich auch bei anderen Hirnkrankheiten als vielversprechend. So fanden Forscher in ersten Versuchen, dass Minocyclin das gesunde Hirngewebe bei Huntington und Hirnschlägen schützt. Das amerikanisch-deutsche Forscherteam hofft nun, dass die Substanz auch beim Menschen den Verlauf von mehreren Hirnkrankheiten bremsen kann.

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