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Schimmel-Rückstände in Getreideprodukten und Schweinefleisch können offenbar Hodenkrebs auslösen. Nach einer Untersuchung von Epidemiologen der Wake-Forest-Universität in Winston-Salem (USA) sind vor allem Jugendliche und Männer gefährdet, deren Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit Schimmelrückstände über die Gebärmutter oder die Muttermilch an das Kind weitergegeben haben.

Das Schimmelgift „Ochratoxin A“ ruft in den Hoden von männlichen Embryonen und Neugeborenen möglicherweise genetische Schäden hervor, die Krebs verursachen können, sobald die Hoden in der Pubertät anfangen zu wachsen. Das schreiben die Forscher in der Februarausgabe des Fachblatts „Cancer Causes and Control“ („Krebsursachen und -Kontrolle“).

Ihre Vermutung könnte erklären, warum Hodenkrebs vor allem in Nordeuropa in oberen sozialen Schichten verbreitet ist, schreiben die Forscher. Im feuchten Norden vermehrt sich der Schimmelpilz auf Kornfeldern besonders gut und gelangt durch Getreideprodukte und über Schweine, die mit Getreide gefüttert werden, in den menschlichen Körper. Säuglinge in höheren sozialen Schichten, die im Durchschnitt länger gestillt werden, erhalten entsprechend mehr von dem Gift des Pilzes. Besonders hart ist Dänemark betroffen, in dem traditionell viel Roggen angebaut wird, das besonders anfällig für Schimmel ist. Ausserdem essen Dänen gerne Schweinefleisch. In Dänemark erkranken von 100.000 Männern jedes Jahr etwa acht an Hodenkrebs.

Zu Vorbeugung sollten sich Mütter vitaminreich ernähren, schreiben die Forscher. Die Vitamine A, C und E mindern die schädliche Wirkung von Ochratoxin A

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