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Rinderzunge könnte Quelle für BSE-Erreger sein
Rinderzunge könnte ein hohes Ansteckungsrisiko für BSE bergen. Die Zunge BSE-infizierter Rinder enthält möglicherweise hohe Mengen der so genannten Prionen, die die von Kühen auf den Menschen übertragene neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJK) verursachen können. Das legen Versuche amerikanischer Forscher mit Hamstern nahe.

Richard Bessen von der Creighton Universität in Omaha und seine Kollegen injizierten gesunden Hamstern die Prionen ins Gehirn, berichtet die Fachzeitschrift Nature in ihrer Online-Ausgabe. Die schädlichen Eiweisse wanderten in die Zunge und reicherten sich dort in verhältnismässig grossen Mengen an, fanden die Forscher.

Im Gegensatz zu Hirn und Rückenmark, in denen Prionen verstärkt vorkommen, wird Rinderzunge bei der Lebensmittelproduktion bislang nicht mit erhöhter Vorsicht behandelt. Auch wenn noch nicht sicher ist, dass sich die Erreger bei Rindern genauso wie bei Hamstern in der Zunge anreichern, sollten die Vorsichtsmassnahmen aufgrund der neuen Forschungsergebnisse überdacht werden, raten Bessen und seine Kollegen.

Die Wissenschaftler befürchten ausserdem, dass auch über kleine Wunden in der Zunge eine Ansteckungsgefahr bestehe: Prionen, die die Forscher in die Zunge der Hamster gespritzt hatten, erreichten das Gehirn in ein bis zwei Wochen, und die Tiere wurden innerhalb von achtzig Tagen krank.

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