Gesundheit, Wellness, Medizin

Wer meint, eine Zigarette beruhige die Nerven, wird überrascht sein. Denn gerade Raucher sind offenbar besonders anfällig für Panikattaken. Das haben Wissenschaftler des Henry Ford Health System in Detroit und ihre Kollegen vom College of Physicians and Surgeons an der Columbia University in New York herausgefunden. Damit ist eine weitere psychische Störung als Nebenwirkung des Rauchens entlarvt worden. Depressionen etwa gelten schon länger als mögliche Begleiterscheinung des regelmässigen Rauchgenusses.

Die Forscher befragten über 5000 Menschen zwischen 15 und 54 Jahren nach Anzeichen für Panikattacken, wie Herzrasen, Kurzatmigkeit, Niesen, Schwitzen oder Schmerzen im Brustkorb. Das Ergebnis der Befragungen: Für Menschen, die täglich zur Zigarette greifen, ist das Risiko, in Panik zu geraten, zwei bis dreimal höher als für Nichtraucher.

Die Gründe für das erhöhte Panik-Risiko sind noch unbekannt. Mehrere Ursachen sind denkbar: Nach Einschätzung der Detroiter Wissenschaftlerin Naomi Breslau können selbst Raucher mit geringen Atemproblemen Erstickungsängste entwickeln und deshalb in Panik geraten. Und nicht zuletzt könne auch die Wirkung des Nikotins auf Prozesse im Gehirn eine Rolle spielen. In keinem Fall lassen die Untersuchungsergebnisse indes den Umkehrschluss zu. Denn auch in Paniksitautionen griffen die befragten Nichtrauchern nicht zur Zigarette.

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