Gesundheit, Wellness, Medizin

Mineralwasser gilt als die gesündeste Art den Durst zu stillen – aber Mineralwasser kann auch krankmachendes radioaktives Radium enthalten. Die ARD-Sendung Plusminus hat 15 Mineral- und Heilwässer untersuchen lassen, nachdem die Redaktion einen entsprechenden Tipp aus der Industrie erhalten hatte. Der Befund der Untersuchung: Über die Hälfte der untersuchten Wässer war erheblich oder hoch mit Radium-226 belastet.

Trinkwasser mit viel Radium machen Forscher in Deutschland und den USA für Blutkrebs bei Kindern verantwortlich: Radium wird wie Kalzium in die Knochen aufgenommen. Dort sammelt es sich an und kann Leukämie auslösen.

Dr. Wolfgang Hoffmann vom Bremer Institut für Präventionsmedizin: „Ich war erstaunt über die hohen Werte. Nach der Strahlenschutzverordnung, die in diesem Jahr noch in Kraft treten soll, müsste eine Uranaufbereitungsanlage geschlossen werden, wenn dort im Abwasser ähnliche Mengen von Radium vorkommen würden.“

Viele Hersteller von Mineralwasser kennen das Problem. Um den Radiumgehalt zu reduzieren, haben sie vielfach Eisenfilter installiert. Damit wird aber nur gut die Hälfte des gefährlichen Radiums entfernt. Die deutsche Mineralwasserverordnung verbietet, dass Stoffe wie Radium durch spezielle Filter aus dem Wasser entfernt werden: Die natürliche Zusammensetzung des Mineralwassers würde sich ändern.

Sechs Mineralwässer aus dem Test waren so hoch belastet, dass sie weder in arabische Länder noch in die USA exportiert werden dürften. Die WHO empfiehlt für Radium-226 einen Wert von etwa 0,1 Bequerel pro Liter.Der höchste Wert im Test lag jedoch fünf mal höher.

Mineralwässer kommen aus der Tiefe des Gesteins. Dr. Lorenz Eichinger, Hydrosistop GmbH: „Im Untergrund sind Uran und Thorium vorhanden. Uran und Thorium zerfallen und eines der Zerfallsprodukte ist Radium. Dies wird im Untergrund durch Wasser herausgelöst.“

Nur vier der untersuchten Mineral- und Heilwässer waren unbelastet: Pandur und Rakoszy aus Bad Kissingen, Krumbach Still und Gerolsteiner Sprudel.

Fünf Mineralwässer waren so hoch belastet, dass sie den Abwassergrenzwert für Urananreicherungsanlagen überschreiten würden: Überkinger Medium, Hessenquelle, Mathilden-Quelle, Rosbach Klassisch und die Rosbacher Urquelle.

Mineralwasser ist also nicht unbedingt so gesund, wie viele glauben. Ein Vorurteil wurde in der Untersuchung jedoch bestätigt: Bier sind gesünder als Mineralwasser. Zumindest Dom Kölsch, Budweiser und König-Pilsener enthielten kein Radium.

Eine Tabelle mit allen Ergebnissen der Untersuchung finden Sie unter http://www.wdr.de/tv/plusminus/000411_1tab.html.

Weitere Infos finden Sie hier …


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Mineralwasser gilt als die gesündeste Art den Durst zu stillen – aber Mineralwasser kann auch krankmachendes radioaktives Radium enthalten. Die ARD-Sendung Plusminus hat 15 Mineral – und Heilwässer untersuchen lassen, nachdem die Redaktion einen entsprechenden Tipp aus der Industrieerhalten hatte. Der Befund der Untersuchung: Über die Hälfte der untersuchten Wässer war erheblich oder hoch mit Radium – 226 belastet.

Trinkwasser mit viel Radium machen Forscher in Deutschland und den USA für Blutkrebs bei Kindern verantwortlich: Radium wird wie Kalzium in die Knochen aufgenommen. Dort sammelt es sich an und kann Leukämie auslösen.

Dr. Wolfgang Hoffmann vom Bremer Institut für Präventionsmedizin: „Ich war erstaunt über die hohen Werte. Nach der Strahlenschutzverordnung, die in diesem Jahr noch in Kraft treten soll, müsste eine Uranaufbereitungsanlage geschlossen werden, wenn dort im Abwasser ähnliche Mengen von Radium vorkommen würden.“

Viele Hersteller von Mineralwasser kennen das Problem. Um den Radiumgehalt zu reduzieren, haben sie vielfach Eisenfilter installiert. Damit wird aber nur gut die Hälfte des gefährlichen Radiums entfernt. Die deutsche Mineralwasserverordnung verbietet, dass Stoffe wie Radium durch spezielle Filter aus dem Wasser entfernt werden: Die natürliche Zusammensetzung des Mineralwassers würde sich ändern.

Sechs Mineralwässer aus dem Test waren so hoch belastet, dass sie weder in arabische Länder noch in die USA exportiert werden dürften. Die WHO empfiehlt für Radium – 226 einen Wert von etwa 0,1 Bequerel pro Liter. Der höchste Wert im Test lag jedoch fünf mal höher.

Mineralwässer kommen aus der Tiefe des Gesteins. Dr. Lorenz Eichinger, Hydrosistop GmbH: „Im Untergrund sind Uran und Thorium vorhanden. Uranund Thorium zerfallen und eines der Zerfallsprodukte ist Radium. Dies wird im Untergrund durch Wasser herausgelöst.“

Nur vier der untersuchten Mineral- und Heilwässer waren unbelastet: Pandur und Rakoszy aus Bad Kissingen, Krumbach Still und Gerolsteiner Sprudel.

Fünf Mineralwässer waren so hoch belastet, dass sie den Abwassergrenzwert der Urananreicherungsanlagen überschreiten würden: Überkinger Medium, Hessenquelle, Mathilden – Quelle, Rosbach Klassisch und die Rosbacher Urquelle.

Mineralwasser ist also nicht unbedingt so gesund, wie viele glauben. Ein Vorurteil wurde in der Untersuchung jedoch bestätigt: Bier ist gesünder als Mineralwasser. Zumindest Dom Kölsch, Budweiser und König – Pilsener enthielten kein Radium.

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