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In einer australischen Studie hatten Wissenschaftler für Darmkrebs-Patienten ein erhöhtes Risiko festgestellt, einen Prostatatumor auszubilden. Umgekehrt scheint für Prostatakrebs-Patienten keine erhöhte Gefahr zu bestehen, an einem Tumor im Kolon zu erkranken.

Kürzlich hatten die Ergebnisse einer Studie ein höheres Risiko für Prostatatumoren bei Darmkrebs-Patienten nachgewiesen. Ob umgekehrt auch Prostata-Ca-Patienten besonders gefährdet sind, einen Tumor im Darm zu entwickeln, blieb offen. Besonders eine Strahlentherapie, so die Befürchtung der Mediziner, könnte bei Prostatapatientenzu Tumorwachstum im Kolon führen. Doch die Meldung vom diesjährigen Treffen der American Association for Cancer Research beruhigt: Entgegen bisheriger Befürchtungen haben Prostatakarzinom-Patienten wahrscheinlich kein höheres Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Dr. Vinay K. Katurkuri von der Wayne State University in Detroit, Michigan, USA, untersuchte insgesamt 34 Gewebeproben aus dem Darm männlicher Probanden auf Vorstufen eines Tumors. 24 der Teilnehmer waren an einem Tumor der Prostata erkrankt, von denen die Hälfte eine Strahlentherapie, die zwölf weiteren eine andere Form der Therapie erhalten hatten. Die restlichen Probanden zählten zu einer Hochrisikogruppe für Krebserkrankungen, waren jedoch weder an einem Tumor der Prostata noch des Darms erkrankt.

Die drei Gruppen unterschieden sich nicht wesentlich in den Ergebnissen. Das lässt vermuten, dass alle Studienteilnehmer ein gleich hohes Risiko für eine Tumorerkrankung im Darm tragen und eine Strahlentherapie das Risiko für Darmkrebs nicht erhöht. Die Vermutung soll nun in Studien mit grösserer Teilnehmerzahl bestätigt werden, so Katukuri.

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