Gesundheit, Wellness, Medizin

Die Blätter der Pfefferminze seien nicht nur Ausgangsmaterial für den Pfefferminztee, sondern auch für eine ganze Reihe von Medikamenten, heisst es in der Begründung des Studienkreises «Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde» an der Universität Würzburg vom Donnerstag. So wirke die Heilpflanze bei innerer Anwendung beispielsweise krampflösend und blähungstreibend.

Pfefferminzöl wird nach Angaben des Auswahlgremiums auch zur Behandlung von Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen oder Blähungen bei einem gereizten Darm eingesetzt. Das Öl ist auch Badezusätzen beigemischt und kann zum Einreiben oder Inhalieren verwendet werden. «Die Pfefferminze und ihre Inhaltsstoffe sind ein Paradebeispiel für ein aus Pflanzen hergestelltes Medikament, das in vielfältiger Weise genutzt werden kann», erklärte des Sprecher des Studienkreises, Ralf Windhaber.

Die Pfefferminze (Mentha x piperita) sei vermutlich erst im 17. Jahrhundert als spontane Kreuzung aus der Bachminze und der Ährenminze entstanden, hiess es. Der Biologe John Ray entdeckte den natürlichen Dreifach-Bastard den Angaben zufolge 1696 in einem englischen Garten und nannte ihn wegen seines scharfen Geschmacks «Peppermint». Aus genetischen Gründen könne die Pfefferminze nicht aus Samen gezogen werden, hiess es. Sie werde vegetativ, vor allem durch ihre Ausläufer und unterirdischen Triebe vermehrt.

Mit dem Titel «Arzneipflanze des Jahres» solle auch einmal eine täglich gebrauchte Heilpflanze geehrt werden, erklärte der Würzburger Studienkreis. Im vergangenen Jahr hatte sich das Gremium für die Artischocke entschieden.

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