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Für Frauen, deren Östrogenproduktion ungewöhnlich früh aufhört, könnte ein erhöhtes Risiko bestehen, an Parkinson zu erkranken. Forscher der Mayo Klinik in Rochester teilten mit, dass vor allem Frauen deren Gebärmutter operativ entfernt wurde oder deren Wechseljahre besonders früh begonnen haben, häufiger an Parkinson leiden. Die Studie, die unter der Leitung des Epidemiologen Demetrius Maraganore durchgeführt wurde, ist in der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift Movement Disorder erschienen.

Die amerikanischen Forscher untersuchten 72 Frauen, die in den Jahren von 1976 bis 1995 an Parkinson erkrankten. Sie verglichen diese Frauen mit einer zufällig zusammengestellten ebenso grossen Frauengruppe deren Mitglieder im gleichen Alter waren. Dabei zeigte sich, dass Frauen nach einer operativen Entfernung der Gebärmutter dreimal häufiger an Parkinson litten. Frauen, deren Wechseljahre verfrüht eingesetzt hatten, waren zweimal häufiger von der Krankheit betroffen.

Um eine mögliche Vorbeugung durch eine Hormonsubstitutionstherapie zu prüfen, reichen die gesammelten Daten noch nicht aus, erläuterte Maraganore. Es sei auch noch zu früh, neue Richtlinien in der Gesundheitspolitik zu fordern. Der entdeckte Zusammenhang von Östrogenspiegel und Parkinson Krankheit bedürfe aber unbedingt weiterer Untersuchungen.

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