Gesundheit, Wellness, Medizin

Forscher der spanischen Universität Pompeu Fabra in Barcelona haben herausgefunden, durch welchen Mechanismus das Hormon Östrogen die Blutgefässe elastisch hält. Mit Hilfe der Forschungsergebnisse könnten bald bessere Medikamente enwickelt werden, um den Blutdruck zu regeln. Ausserdem erklärt der Bericht der in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Science, warum Frauen, die sich nach ihren Wechseljahren einer Hormontherapie unterziehen, seltener an Herzerkrankungen leiden.

Blutgefässe werden mit dem Alter steifer, und daraus resultiert eine Reihe von Gefässerkrankungen.

Schon seit mehreren Jahren vermuten Wissenschaftler, dass Östrogen die Blutgefässe geschmeidig macht, hatten aber keine einleuchtende Erklärung dafür. Bekannt war, dass Blutgefässe sich entspannen, wenn
sich im angrenzenden Gewebe Kalium-Kanäle öffnen. Durch die Kanäle kann Kalium aus den Muskelzellen entweichen. Dieses wiederum verhindert, dass der Muskel sich anspannt.

Nun haben die spanischen Wissenschaftler an einem bestimmten Östrogen nachgewiesen, dass das weibliche Hormon die Kalium-Kanäle öffnet – also die Gefässe dadurch geschmeidiger macht.

Durch diese Erkenntnisse ergeben sich neue Therapiemöglichkeiten für Gefässerkrankungendenn. Die Forscher hoffen nun, Medikamente entwickeln zu können, die eine ähnliche Wirkung auf die Kalium-Kanäle
haben wie die Östrogene im Versuch.

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