Gesundheit, Wellness, Medizin

Bakterielle Bestandteile schützen Kinder vor Allergien

Hohe Mengen bestimmter bakterieller Substanzen im Haushalt können Säuglinge vor Allergien schützen. Je mehr dieser so genannten Endotoxine in der Umgebung vorkommen, desto seltener entwickeln die Kinder Ekzeme. Das belegt eine amerikanische Studie. Ihre Untersuchungen schildern Wanda Phipatanakul vom Kinderkrankenhaus Boston und ihre Kollegen in der Fachzeitschrift Pediatrics (Bd. 114, S. 13). Die Ergebnisse bekräftigen die so genannte Hygiene-Hypothese, nach der eine zu reine Umgebung in den ersten Lebensjahren die Entwicklung von Allergien begünstigt.

Im Rahmen einer Studie über Allergien und Asthma untersuchten die Mediziner 400 Kinder, bei denen ein Elternteil unter Asthma oder anderen allergischen Erkrankungen litt. Sie sammelten ausserdem Staubproben aus den Wohnzimmern der Familien und analysierten sie auf Endotoxine. Diese Substanzen sind Bestandteile der Zellwände vieler Bakterien und sammeln sich zum Beispiel im Hausstaub an.

Je mehr Endotoxine die Forscher im Haus der Kinder fanden, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit, dass diese in ihrem ersten Lebensjahr ein Ekzem entwickelten. Noch möchten die Forscher Eltern allerdings nicht empfehlen, mit dem Putzen aufzuhören. „Es sind noch viele Studien nötig, um tatsächlich Ratschläge geben zu können“, sagt Phipatanakul.

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