Gesundheit, Wellness, Medizin

Immer öfter erweisen sich Malaria-Erreger als gegen herkömmliche
Medikamente resistent. Ein neuer Wirkstoff könnte sich als
schlagkräftige Waffe erweisen: Das Antibiotikum Fosmidomycin zeigte
sich in einer klinischen Studie mit 27 Patientinnen und Patienten am
Albert-Schweitzer Hospital in Lambarene (Gabun) als sehr effektiv.

Bereits 48 Stunden nach Beginn der Behandlung konnten die
Wissenschaftler unter Leitung von Professor Dr. Peter Kremsner
(Tübingen) den Malaria-Erreger Plasmodium falciparum nicht mehr im Blut
der Patienten nachweisen. Mehrere Patientengruppen erhielten den
Wirkstoff zwischen drei und fünf Tagen lang. Von den Patienten, die
mindestens vier Tage behandelt wurden, waren 90 Prozent auch nach zwei
Wochen noch frei von Erregern.

Fosmidomycin ist die erste Substanz seit Jahren, die einen neuen
Wirkmechanismus aufweist und damit auch resistente Erreger abtötet. Sie
hemmt ein für den Malariaerreger lebenswichtiges Enzym, das an der
Bildung bestimmter Biomoleküle, der Isoprenoide, beteiligt ist. Da der
menschliche Stoffwechsel diese Isoprenoide auf einem anderen Weg
herstellt, ist das Medikament für den Menschen ungiftig.

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