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Asthmatiker erleiden weniger schwere Anfälle, wenn die Zahl der so genannten Eosinophilen in der Lunge reduziert wird. Diese Zellen verursachen Entzündungen der Atemwege und können dadurch Asthmaanfälle auslösen. Das berichten britische Forscher im Fachblatt „Lancet“ (30. November, S.1715).

Bisher beruht die Asthma-Therapie auf einer Einschätzung der Symptome und einer Messung der Lungenfunktion. Dabei wird die Anzahl der Eosinophilen in der Lunge nicht beachtet. Einige Wochen vor einem Asthmaanfall steigt die Zahl dieser Zellen stark an.

Ian Pavord vom Glenfield Hospital in Leicester und seine Kollegen testeten bei 74 Asthma-Patienten, ob diese weniger Anfälle haben, wenn die Zahl der Eosinophilen niedrig gehalten wird. Eine Gruppe von Studienteilnehmern wurde mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt, wenn die Eosinophilenzahl in ihrer Lunge einen bestimmten Grenzwert überschritten hatte. Damit sollte die Anzahl der Eosinophilen reduziert werden. Die übrigen Probanden wurden nach der herkömmlichen Methode behandelt.

Nach einem Jahr war die Zahl der Eosinophilen in der Lunge bei den Patienten, die wenn nötig entzündungshemmende Medikamente bekommen hatten, um 63 Prozent niedriger als bei den übrigen Testpersonen, fanden die Forscher. Innerhalb dieses Jahres hätten die Probanden, deren Eosinophilenzahl reguliert worden war, nur ein Drittel so viele schwere Asthmaanfälle erlitten als die übrigen Versuchsteilnehmer, berichten die Mediziner. Auch sei aus dieser Gruppe nur ein Patient wegen eines schweren Anfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden, während sechs herkömmlich therapierte Testteilnehmer stationär behandelt werden mussten. In Zukunft sollte die Regulierung der Eosinophilen mit in die Behandlung von Asthma einbezogen werden, raten die Wissenschaftler.

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