Gesundheit, Wellness, Medizin

Die Höhe des Blutdrucks hängt entscheidend davon ab, wie gespannt die Muskeln in den Gefässwänden sind. Wissenschaftler des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der TU München haben nun ein Protein entdeckt, das dabei mitwirkt Gefässmuskeln zu entspannen und so Adern zu weiten. Die im Fachblatt Nature publizierte Studie könnte neue Therapiewege für Herz- und Kreislaufleiden eröffnen.

Die Schlüsselrolle bei der Anspannung von Muskeln in Gefässwänden spielt Kalzium: Wird es in die Muskelzelle geschleust oder aus Speichern im Zellinnern freigesetzt, spannen sich die Muskelfasern an.

Die Forschungsgruppe unter Leitung von Professor Franz Hoffmann hat nun ein Protein ausgemacht, dessen Aktivierung die Freisetzung von Kalzium hemmt und Adern erschlaffen lässt: IRAG, dessen voller Name „IP3-Rezeptor-assoziertes cGMP-Kinasesubstrat“ lautet. IRAG steht am Ende einer komplizierten Kette von Enzymreaktionen. Wird IRAG durch ein bestimmtes Enzym aktiviert, bremst es die Kalziumfreistzung und fördert so die Entspannung der Gefässwände und damit die Senkung des Blutdrucks.

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