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Kinder, die Angst im Dunkeln haben, leiden möglicherweise unter einer angeborenen Form von Nachtblindheit. Das legen zwei Fallstudien schottischer Ärzte nahe. Über ihre Theorie berichten die Mediziner um Ruth Hamilton von der Universität Glasgow im Fachblatt „British Medical Journal“ (Bd. 326, S. 211).

Bei Nachtblindheit sind die Sehzellen geschädigt, die das Sehen bei nur wenig Licht ermöglichen, und die Augen können sich nicht an die Dunkelheit gewöhnen. Die Angst entstehe schlicht dadurch, dass die betroffenen Kinder im Dunkeln dann kaum oder nur wenig sehen, vermuten die Mediziner. Oft nehmen Eltern und Ärzte bei diesen Kindern an, dass sie mit dem ängstlichen Benehmen lediglich Aufmerksamkeit suchen und sich diese irrationale Angst mit der Zeit verliert.

Doch Hamilton und ihre Kollegen stellten bei einem drei Jahre alten und einem zwei Jahre alten Mädchen eine angeborene, erblich bedingte Form der Nachtblindheit fest. Beide hatten schon im frühesten Kindesalter Angst im Dunkeln und vor der Dunkelheit draussen vor den Fenstern. Die Mediziner raten, die Möglichkeit der Nachtblindheit als organische Ursache für die Angst in Betracht zu ziehen “ vor allem in Familien, bei denen Sehprobleme gehäuft auftreten.

Zudem sei den Kindern mit einfachen Mitteln zu helfen, etwa das Licht im Flur anzulassen oder den Kindern eine Taschenlampe ans Bett zu legen. Ausserdem sollten die Eltern die Vorhänge schon bei beginnender Dämmerung zuziehen, um den Kindern die Angst vor der Dunkelheit vor dem Fenster zu nehmen.

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