Gesundheit, Wellness, Medizin

Mit Hilfe einer tomographischen Untersuchung können Ärzte schon in frühen Stadien einer MS-Erkrankung eine Prognose über den weiteren Verlauf dieser tückischen Krankheit stellen. Das berichten Ärzte aus London im „New England Journal of Medicine“ (Bd. 346, S. 199).

Bei einer Multiplen Sklerose (MS) gehen Schutzschichten um Nervenzellen verloren, was die Weiterleitung von Reizen unterbricht. Die Folgen der sich oft über Jahre hinweg in Schüben entwickelnden Krankheit können Lähmungen und Blindheit sein. Die frühzeitige Diagnose von MS ist jedoch häufig sehr schwierig. Eine frühe Prognose kann Ärzten jedoch dabei helfen, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen.

Die Londoner Ärzte hatten vor 14 Jahren Patienten mit typischen Anfangssymptomen von MS mit einem Magnettomographen untersucht. Fast neunzig Prozent der Patienten, bei denen die Ärzte dabei Schäden im zentralen Nervensystem erkennen konnten, entwickelten später tatsächlich eine schwere Form von MS.

In der gleichen Ausgabe des New England Journal of Medicine berichten amerikanische Forscher, dass sie im Gehirn verstorbener MS-Patienten Zellen entdeckt haben, die offenbar versucht hatten, den entstandenen Schaden zu reparieren. Aus einem unbekannten Grund sind sie jedoch nicht erfolgreich gewesen. Die Forscher hoffen nun auf einen Weg, solche Zellen zu unterstützen.

Eine Stammzelltherapie gegen MS, wie sie immer wieder vorgeschlagen wird, erscheint nach ihrer Entdeckung wenig erfolgversprechend, erklären die Ärzte: Es mache keinen Sinn, neue Zellen in das Gehirn zu transplantieren, wenn das Gehirn bereits selbst versucht, Zellen zu mobilisieren.

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