Gesundheit, Wellness, Medizin

Rund zwei Millionen Menschen leiden hierzulande unter juckender, schuppender Haut: Schuppenflechte. Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe haben zusammen mit der Universitäts-Hautklinik Mannheim eine neue Elektrotherapie untersucht, die bei Schuppenflechte an den Händen gut anschlug.

In der klinischen Studie badeten die Patienten daheim ihre Hände drei Monate lang zweimal täglich für einige Minuten in einem speziellen Wasserbad mit Interferenzstrom. Die Behandlungsmethode ist gängige Physiotherapie bei Muskel- und Gelenkbeschwerden. Im Einsatz gegen Schuppenflechte zeigte sie bei elf von zwölf Patienten Heilung oder zumindest Besserung der befallenen Hände.

„Die Behandlung ist nicht nur einfach, sondern praktisch auch ohne Nebenwirkungen“, fasst Professor Hermann Dertinger, leitender Biophysiker am Forschungszentrum Karlsruhe, zusammen. „Während der Anwendung spüren die Patienten nur ein schwaches Kribbeln auf der Haut.“ Die Behandlung bezweckt, die krankhaft gesteigerte Teilungsaktivität der Hautzellen zu drosseln. Laut der Experten bewirkt der schwache Wechselstrom dies, indem er die Konzentration des Botenmoleküls cAMP steigert. Noch liegt für die neuartige Psoriasis-Behandlung allerdings keine Kassenzulassung vor.

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