Gesundheit, Wellness, Medizin

Mit Stammzellen gegen Parkinson
Amerikanische Forscher hoffen auf eine Stammzellentherapie gegen Parkinson. Biologen von der Thomas Jefferson-Universität in Philadelphia ist es gelungen, im Reagenzglas aus unreifen menschlichen Stammzellen die Dopamin produzierenden Hirnzellen zu züchten, die bei Parkinsonkranken absterben und dadurch die Schüttellähmung hervorrufen. Die gezüchteten Hirnzellen sollen nun an Tieren mit Parkinson erprobt werden, berichteten die Forscher auf einem Treffen der amerikanischen Neurowissenschaftlichen Vereinigung.

Falls die Tierversuche positiv verlaufen, könnten die gezüchteten Zellen in klinischen Tests Erkrankten ins Hirn injiziert werden, um das Leiden zu mildern. Schon früher haben Mediziner versucht, Parkinsonkranke mit einer Injektion von Embryozellen zu helfen. Die Behandlung erbrachte jedoch keinen Durchbruch. Die jetzt vorgestellten Zellen sind möglicherweise geeigneter, weil sie den Hirnzellen, an denen es bei den Erkrankten mangelt, viel ähnlicher sind.

Stammzellen sind unreife Körperzellen, die sich noch in fast alle Gewebezellen des Körpers verwandeln können. Sie sind unter anderem deswegen interessant, weil sie sich im Reagenzglas beliebig vermehren lassen und so eine schier unerschöpfliche Quelle für therapeutische Anwendungen bilden. Ausserdem hoffen Mediziner, dank Stammzellen auf Embryonen als Quelle für neue Körperzellen verzichten zu können.

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