Gesundheit, Wellness, Medizin

Einen Behandlungsansatz, mit dem Mediziner das Gedächtnis von Alzheimer-Patienten verbessern, hat einen Vorläufer in der Natur: Bienen nutzen ein ganz ähnliches Vorgehen, um ihr Orientierungs-Vermögen zu steigern. Das berichten amerikanische Wissenschaftler der Universität Illinois in „Ideas in Science“, dem Forschungsmagazin der Hochschule.

Honigbienen verbringen die ersten drei Wochen ihres Lebens im Stock als Reinigungskräfte und Kindermädchen. Wenn sie anschliessend ihre gewohnte Umgebung im Bienenstock auf der Suche nach Nektar verlassen, brauchen sie ein gutes Gedächtnis, um sich neu zu orientieren. Die Tiere reichern dann einen Nervenbotenstoff mit dem Namen „Acetylcholin“ an, der beim Gedächtnis eine wichtige Rolle spielt.

Im Gehirn der Bienen wird dazu ein sogenannter „Blocker“ produziert, der ein Enzym mit dem Namenskürzel AChE an der Arbeit hindert. Dieses Enzym baut normalerweise Acetylcholin im Gehirn ab. Mit dem Blocker reichert sich im Gehirn der Bienen daher mehr Acetylcholin an und verbessert das Gedächtnis der Tiere.

Auf die gleiche Weise funktionieren auch einige Medikamente gegen die Vergesslichkeit bei Alzheimer: Die Medikamente enthalten ebenfalls einen Blocker, der beim Menschen das Enzym AChE lahm legt. Ohne diesem Enzym reichert sich im Gehirn der Botenstoff Acetylcholin an, der das Gedächtnis der Patienten unterstützt.

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