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Mediziner stoppen Alzheimer durch Ableiten von Hirnflüssigkeit
Mit einer ungewöhnlichen Behandlung konnten amerikanische Ärzte bei einer kleinen Patientengruppe das Voranschreiten von Alzheimer stoppen. Bei zwölf Betroffenen verschlechterte sich die Demenz nicht mehr, nachdem Mediziner bei ihnen einen künstlichen Abfluss für Hirnflüssigkeit gelegt hatten, berichtet sie im Magazin „Neurology“ (Ausgabe vom 22. Oktober).

Durch den implantierten so genannten Shunt wird Flüssigkeit aus den Hohlräumen des Gehirns abgeleitet, um den Innendruck im Kopf zu senken. Mit einem Shunt wird normalerweise einem Wasserkopf und eine Erweiterung der Hohlräume im Gehirn vorgebeugt.

Schon früher hatten Mediziner jedoch beobachtet, dass nach einer Implantation bei Patienten, die neben einem erhöhten Kopfinnendruck auch an Alzheimer litten, die Demenz ebenfalls auf die Behandlung ansprach. Daher entschieden sich die Ärzte um den Forscher Gerald Silverberg von der amerikanischen Stanford-Universität zu der neuen Studie.

Mit umfangreichen Tests konnten die Mediziner belegen, dass nach der Implantation der Shunts tatsächlich die Alzheimer-Erkrankung ihrer Patienten zum Stillstand kam. Bevor die Behandlung empfohlen werden kann, muss die Methode jedoch an einer grösseren Patientengruppe erprobt werden, betont Silverberg. Die beteiligten Forscher bereiten sich derzeit auf entsprechende klinische Versuche vor.

Noch ist zudem unklar, warum Alzheimer-Patienten überhaupft von einem Shunt profitieren. „Wir vermuten, dass sowohl Alzheimer als auch ein erhöhter Innendruck im Gehirn eine gemeinsame Ursache in einer Störung im Hirnflüssigkeitskreislauf haben“, sagt Silverberg.

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