Gesundheit, Wellness, Medizin

Gelenkzerstörender Botenstoff des Immunsystems fördert möglicherweise auch das Tumorwachstum

Ein Botenstoff des Immunsystems, der bei rheumatoider Arthritis zur Zerstörung der Gelenke beiträgt, fördert möglicherweise auch das Tumorwachstum. Daher könnte ein Medikament gegen Arthritis auch gegen Krebs helfen. Das berichtet ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (Ausgabe vom 17. Februar).

Interleukin-1 ist ein Protein, das bei Immun- und Entzündungsprozessen eine wichtige Rolle spielt. Die Wissenschaftler um Ron Apte von der Ben-Gurion-Universität in Israel züchteten genetisch veränderte Mäuse, die kein Interleukin-1 produzieren. Diesen spritzen sie Haut-, Brust- oder Prostatakrebs-Zellen. Während die Mäuse einer Vergleichsgruppe alle an Krebs erkrankten und innerhalb von zwanzig Tagen starben, entwickelten die genetisch veränderten Mäuse erst wesentlich später Tumore oder erkrankten gar nicht.

Insbesondere entstand bei diesen Mäusen kein Netz aus Blutgefässen, welches für die Entstehung von Tumoren bedeutsam ist. Wenn die Forscher ihnen jedoch Interleukin-1 spritzten, konnten sie eine Neubildung von Blutgefässen beobachten. Umgekehrt konnte diese Neubildung bei normalen Mäusen verhindert werden, wenn ihnen eine Substanz verabreicht wurde, die die Interleukin-1-Rezeptoren blockiert. Diese Substanz wird auch zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt.

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Ein Botenstoff des Immunsystems, der bei rheumatoider Arthritis zur Zerstörung der Gelenke beiträgt, fördert möglicherweise auch das Tumorwachstum. Daher könnte ein Medikament gegen Arthritis auch gegen Krebs helfen. Das berichtet ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (Ausgabe vom 17. Februar).

Interleukin-1 ist ein Protein, das bei Immun- und Entzündungsprozessen eine wichtige Rolle spielt. Die Wissenschaftler um Ron Apte von der Ben-Gurion-Universität in Israel züchteten genetisch veränderte Mäuse, die kein Interleukin-1 produzieren. Diesen spritzen sie Haut-, Brust- oder Prostatakrebs-Zellen. Während die Mäuse einer Vergleichsgruppe alle an Krebs erkrankten und innerhalb von zwanzig Tagen starben, entwickelten die genetisch veränderten Mäuse erst wesentlich später Tumore oder erkrankten gar nicht.

Insbesondere entstand bei diesen Mäusen kein Netz aus Blutgefässen, welches für die Entstehung von Tumoren bedeutsam ist. Wenn die Forscher ihnen jedoch Interleukin-1 spritzten, konnten sie eine Neubildung von Blutgefässen beobachten. Umgekehrt konnte diese Neubildung bei normalen Mäusen verhindert werden, wenn ihnen eine Substanz verabreicht wurde, die die Interleukin-1-Rezeptoren blockiert. Diese Substanz wird auch zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt.

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