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Mit dem Alter lassen manche Hirnfunktionen nach “ besonders kognitives Erkennen, wobei Informationen in den Zusammenhang eingeordnet werden müssen “, doch laut einer US-Studie gibt es auch Hirnleistungen verbunden mit Aufmerksamkeit und Gedächtnis, bei denen ältere Menschen den Jüngeren überlegen sind. Das Ergebnis der Studie überrascht die bisherige Lehrmeinung, nach der ältere Hirne als
grundsätzlich unterlegen galten “ doch sie bestätigen die Vorhersagen eines neuen Computermodells, aufgrund dessen die Studie überhaupt erst durchgeführt wurde. Das so genannte „konnektionistische neuronale Netzwerk-Modell“, entwickelt an der Washington University in St. Louis in Zusammenarbeit mit der Princeton University, kopiert die komplexen Denk-Abläufe im Hirn offenbar sehr genau. Es beruht auf der Annahme, dass beim Denkprozess nicht eine einzelne physische Hirnregion für die „oberste Steuerung und Kontrolle“ zuständig sei.
Stattdessen solle ein ausgeklügeltes Netzwerk von miteinander verknüpften und in Kontakt stehenden Hirnregionen zusammenarbeiten, um den Menschen denken und handeln zu lassen. Dabei würden verschiedene kognitive Prozesse zusammengefasst und erklärt, die bisher als unabhängig voneinander betrachtet werden. „Unser Modell sagte spezifische Effekte des Alterns auf die Hirnfunktionen voraus, und diese Effekte wurden durch empirische Untersuchungen tatsächlichen menschlichen Verhaltens bestätigt“, so Todd Braver, Psychologie-Assistenzprofessor in Washington. In der Studie, die das Team auf dem Jahrestreffen der Psychonomic Society vorstellte, war es
ausgerechnet das Nachlassen des Arbeitsgedächtnisses, das den älteren Versuchspersonen einen Vorteil verschaffte. Da sie wichtige Hinweise
auf bestimmte Zusammenhänge im Gedächtnis weniger gut behalten konnten, reagierten sie ebenso schnell wie die Jungen, machten aber
weniger Fehler beim Identifizieren einer spezifischen Abfolge von Buchstaben, die auf einem Bildschirm vorüberblitzte. Der Erfolg des
Computermodells sowie andere neue Erkenntnisse in der Kognitionsforschung liess das Forscherteam der Washington University eine neue Theorie der Hirnfunktion entwickeln. Dabei führen die Wissenschaftler die altersbedingten Schwächen in der kognitiven Kontrolle auf Störungen im so genannten präfrontalen Kortex und im Dopamin-Neurotransmittersystem zurück. „Die neue Theorie verzahnt sich gut mit einer Reihe jüngster klinischer, experimenteller und bildgebender neuronaler Untersuchungen, die den präfrontalen Kortex des Hirns als entscheidenden ‚Spieler‘ bei kognitiven Prozessen auf hohem Niveau etablieren“, berichtet Deanna Barch, Psychologie-Assistenzprofessorin im Team.

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