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Ein gegen manische Depressionen eingesetztes Medikament könnte auch Alzheimer-Patienten helfen. Laut Wissenschaftlern der University of Pennsylvania Medical School http://www.med.upenn.edu wirkt demnach Lithium gegen die Ablagerungen von Plaques in den Gehirnen. Mit Lithium liessen sich die für die Krankheit typischen Gewebeveränderungen aufhalten – bislang allerdings nur im Zell- und Tierversuch. Ob Lithium auch die Demenz bei Alzheimer-Patienten aufhalten kann, muss nun überprüft werden. Lithium hat als Therapeutikum zudem einen Haken. Es führt vorwiegend bei älteren Menschen zu Nebenwirkungen.
Lithium verhinderte die Bildung von amyloiden Plaques und neurofibrillären Bündeln, berichten die US-Forscher unter der Leitung von Peter Klein heute, Donnerstag, in der Fachzeitschrift Nature. Bei der Bildung der amyloiden Plaques spielt das Enzym GSK-3 eine Rolle („Glycogen-Synthase-Kinase-3“) eine Rolle. Wie sich in Zellversuchen zeigte, hemmt Lithium das Enzym. In der Folge wurden weniger Plaques gebildet. Wurde Mäusen, die an einer Form von Alzheimer erkrankt waren, Lithium verabreicht, wurde die Ablagerung der Plaques ebenfalls reduziert.
Es ist bereits bewiesen, dass GSK-3 auch an der Bildung der neurofibrillären Bündel beteiligt ist. Aus diesem Grund sei Lithium ein attraktiver Ansatzpunkt für die Entwicklung eines neuen Alzheimer-Medikaments, so die Forscher. Allerdings betonen die Wissenschaftler, dass es aufgrund der Nebenwirkungen von Lithium ratsam sei, auch nach anderen GSK-3-Hemmern zu suchen.

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