Gesundheit, Wellness, Medizin

Psychologe fordert mehr Aufmerksamkeit

London (pte, 07. Feb 2005 13:15) – Der Psychologe Frank Tallis hat nachgewiesen, dass es sich bei der Liebeskrankheit um eine wirkliche Krankheit handelt. Er fordert in The Psychologist, http://www.bps.org.uk/publications/thepsychologist/the-psychologist_home.cfm dass diesem Phänomen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Alle jene Symptome, die normalerweise als Hinweise auf eine entstehende Liebe gelten, wie das Kaufen von Geschenken, das Warten auf einen Telefonanruf oder die Vorbereitung einer Verabredung können auch Anzeichen von ernsthaften Problemen sein. Tallis untersuchte laut The Independent http://news.independent.co.uk beginnend mit den alten Griechen die historische Entwicklung der Einstellungen gegenüber Liebe und geistige Erkrankungen.
Vor dem 18. Jahrhundert wurde Liebeskrankheit Tausende Jahre lang als eine Krankheit anerkannt. In den vergangenen 200 Jahren wird dieser Zustand von Ärzten nicht mehr als ernsthafte Diagnose akzeptiert. Laut Tallis zeigten aktuelle Forschungsergebnisse, dass die Auswirkungen der Liebeskrankheit mit den modernsten medizinischen Fachausdrücken diagnostiziert werden können. Zu den Symptomen gehören Manien, wie Hochstimmung, ein überhöhtes Selbstbewusstsein und Depressionen, die sich als Traurigkeit oder Schlafstörungen niederschlagen. Aspekte einer Zwangsneurose können auch bei jenen gefunden werden die liebeskrank sind. Dazu gehört auch das permanente Abrufen von Textnachrichten oder Mails.
Laut Tallis wird dem Psychologen niemanden mit der Diagnose „liebeskrank“ überwiesen. Die genaue Überprüfung der benutzten Sprache kann jedoch ergeben, dass eine Liebeskrankheit durchaus das zugrunde liegende Problem ist. „Viele Menschen werden weiter geschickt, die mit der Intensität der Liebe nicht zurecht kommen, die durch das Verlieben aus dem Gleichgewicht geraten oder die leiden, weil ihre Liebe nicht erwidert wird.“ Eine mögliche Folge sei ein Selbstmordversuch, der die alte Behauptung wahr mache, dass Liebe tödlich sein könne. Tallis argumentiert, dass es viele Studien zur Behandlung von Beziehungsproblemen und psychosexuellen Störungen gäbe, aber nur sehr wenig Beschäftigung mit der Liebeskrankheit an sich.

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Der Psychologe Frank Tallis hat nachgewiesen, dass es sich bei der Liebeskrankheit um eine wirkliche Krankheit handelt. Er fordert in The Psychologist, http://www.bps.org.uk/publications/thepsychologist/the-psychologist_home.cfm, dass diesem Phänomen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Alle jene Symptome, die normalerweise als Hinweise auf eine entstehende Liebe gelten, wie das Kaufen von Geschenken, das Warten auf einen Telefonanruf oder die Vorbereitung einer Verabredung können auch Anzeichen von ernsthaften Problemen sein. Tallis untersuchte laut The Independent http://news.independent.co.uk beginnend mit den alten Griechen die historische Entwicklung der Einstellungen gegenüber Liebe und geistige Erkrankungen.
Vor dem 18. Jahrhundert wurde Liebeskrankheit Tausende Jahre lang als eine Krankheit anerkannt. In den vergangenen 200 Jahren wird dieser Zustand von Ärzten nicht mehr als ernsthafte Diagnose akzeptiert. Laut Tallis zeigten aktuelle Forschungsergebnisse, dass die Auswirkungen der Liebeskrankheit mit den modernsten medizinischen Fachausdrücken diagnostiziert werden können. Zu den Symptomen gehören Manien, wie Hochstimmung, ein überhöhtes Selbstbewusstsein und Depressionen, die sich als Traurigkeit oder Schlafstörungen niederschlagen. Aspekte einer Zwangsneurose können auch bei jenen gefunden werden die liebeskrank sind. Dazu gehört auch das permanente Abrufen von Textnachrichten oder Mails.
Laut Tallis wird dem Psychologen niemanden mit der Diagnose „liebeskrank“ überwiesen. Die genaue Überprüfung der benutzten Sprache kann jedoch ergeben, dass eine Liebeskrankheit durchaus das zugrunde liegende Problem ist. „Viele Menschen werden weitergeschickt, die mit der Intensität der Liebe nicht zurecht kommen, die durch das Verlieben aus dem Gleichgewicht geraten oder die leiden, weil ihre Liebe nicht erwidert wird.“ Eine mögliche Folge sei ein Selbstmordversuch, der die alte Behauptung wahr mache, dass Liebe tödlich sein könne. Tallis argumentiert, dass es viele Studien zur Behandlung von Beziehungsproblemen und psychosexuellen Störungen gäbe, aber nur sehr wenig Beschäftigung mit der Liebeskrankheit an sich.

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