Gesundheit, Wellness, Medizin

Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sind nicht die richtigen Spielgefährten, wenn ein erhöhtes Risiko auf allergische Reaktionen für ein Kind besteht. Soll der Wunsch nach einem eigenen Tier erfüllt werden, ist in solchen Fällen ein Hund der am ehesten geeignete Hausgenosse, empfiehlt Privatdozentin Dr. Vera Mahler von der Erlanger Hautklinik und bezieht sich dabei auf die aktuellen Leitlinien zur Allergieprävention. Gibt es keine familiäre Vorbelastung, die Kinder anfällig für Allergien machen könnte, ist aus ärztlicher Sicht gegen Haustiere überhaupt nichts einzuwenden.

Eltern achten zunehmend auf mögliche Gesundheitsrisiken für ihrer Kinder und bitten um ärztlichen Rat, bevor ein Tier in die Familie aufgenommen wird. Dr. Mahler, die als Oberärztin an der Hautklinik des Universitätsklinikums (Direktor: Professor Dr. Gerold Schuler) tätig ist, rät nur dann zur Vorsicht, wenn Vater oder Mutter selbst zu Allergien neigen oder früher eine Übersensibilität der Haut bzw. der Atemwege und Schleimhäute gezeigt haben. Will die Familie dennoch auf Mitglieder mit vier Pfoten nicht verzichten, sollten Hunde vor Katzen den Vorrang haben. „Die Anschaffung von Nagetieren ist aus allergologischer Sicht unvernünftig“, warnt die Fachärztin.

Keine Diät in der Schwangerschaft Müttern wird generell empfohlen, ihre Kinder in den ersten vier Monaten zu stillen, auch bei familiärer allergischer Vorbelastung. „Längeres Stillen zeigt keinen günstigen Einfluss auf das Auftreten allergischer Erkrankungen“, berichtet die Privatdozentin. Falls Stillen in den ersten vier Lebensmonaten nicht möglich ist, reicht normale Säuglingsnahrung für Kinder ohne Vorbelastung völlig aus. Allergiegefährdete Babys brauchen eine sogenannte hypoallergene, insbesondere extensiv-hydrolysierte Säuglingsnahrung auf Kaseinbasis. Ausdrücklich betont Dr. Mahler, dass Frauen ihrem Nachwuchs nichts Gutes tun, wenn sie versuchen, mögliche Nahrungsmittelallergene in der Zeit zu vermeiden, in der sie schwanger sind: „Mütterliche Diät während der Schwangerschaft kann zu Mangelernährung führen, verhindert oder verzögert jedoch die Entwicklung von allergischen Erkrankungen nicht.“

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Meerschweinchen, Hamster oder Kaninchen sind nicht die richtigen Spielgefährten, wenn ein erhöhtes Risiko auf allergische Reaktionen für ein Kind besteht. Soll der Wunsch nach einem eigenen Tier erfüllt werden, ist in solchen Fällen ein Hund der am ehesten geeignete Hausgenosse, empfiehlt Privatdozentin Dr. Vera Mahler von der Erlanger Hautklinik und bezieht sich dabei auf die aktuellen Leitlinien zur Allergieprävention. Gibt es keine familiäre Vorbelastung, die Kinder anfällig für Allergien machen könnte, ist aus ärztlicher Sicht gegen Haustiere überhaupt nichts einzuwenden.

Eltern achten zunehmend auf mögliche Gesundheitsrisiken für ihrer Kinder und bitten um ärztlichen Rat, bevor ein Tier in die Familie aufgenommen wird. Dr. Mahler, die als Oberärztin an der Hautklinik des Universitätsklinikums (Direktor: Professor Dr. Gerold Schuler) tätig ist, rät nur dann zur Vorsicht, wenn Vater oder Mutter selbst zu Allergien neigen oder früher eine Übersensibilität der Haut bzw. der Atemwege und Schleimhäute gezeigt haben. Will die Familie dennoch auf Mitglieder mit vier Pfoten nicht verzichten, sollten Hunde vor Katzen den Vorrang haben. „Die Anschaffung von Nagetieren ist aus allergologischer Sicht unvernünftig“, warnt die Fachärztin.

Keine Diät in der Schwangerschaft Müttern wird generell empfohlen, ihre Kinder in den ersten vier Monaten zu stillen, auch bei familiärer allergischer Vorbelastung. „Längeres Stillen zeigt keinen günstigen Einfluss auf das Auftreten allergischer Erkrankungen“, berichtet die Privatdozentin. Falls Stillen in den ersten vier Lebensmonaten nicht möglich ist, reicht normale Säuglingsnahrung für Kinder ohne Vorbelastung völlig aus. Allergiegefährdete Babys brauchen eine sogenannte hypoallergene, insbesondere extensiv-hydrolysierte Säuglingsnahrung auf Kaseinbasis. Ausdrücklich betont Dr. Mahler, dass Frauen ihrem Nachwuchs nichts Gutes tun, wenn sie versuchen, mögliche Nahrungsmittelallergene in der Zeit zu vermeiden, in der sie schwanger sind: „Mütterliche Diät während der Schwangerschaft kann zu Mangelernährung führen, verhindert oder verzögert jedoch die Entwicklung von allergischen Erkrankungen nicht.“

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