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Geschädigte Netzhaut von Ratten regeneriert sich nach Infrarotlichtbehandlung
Infrarotes Licht kann nach einer Vergiftung mit Methanol Schäden an der Netzhaut vorbeugen und damit eine Erblindung verhindern. Über entsprechende Experimente an Ratten berichten amerikanische Forscher im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences (Online-Vorabveröffentlichung doi/10.1073/pnas.0534746100).

Janis Eells von der Universität Wisconsin und ihre Kollegen gaben Ratten Methanol und bestrahlten sie 5, 25 und 50 Stunden später mit Infrarotlicht aus Leuchtdioden. Die geschädigte Netzhaut regenerierte sich durch die Behandlung, weitere Schäden blieben aus.

Beim Abbau von Methanol entsteht eine Säure, die die Energieproduktion in den Mitochondrien stört. Mitochondrien sind die Energieversorger der Zellen und für diese damit lebenswichtig. Die Forscher vermuten, dass die infrarote Strahlung die Energie in der Zelle erhöht und dadurch die schädliche Wirkung des Methanols auf die Zellen der Netzhaut verhindert.

Methanol ist in vielen Fensterputzmitteln enthalten und wird in der Industrie als Lösungsmittel verwendet. Schlucken Kinder versehentlich Methanol, können sie innerhalb von ein bis zwei Tagen erblinden. Die Wissenschaftler vermuten, mit Leuchtdioden auch andere Augenerkrankungen wie beispielsweise den Grünen Star behandeln zu können.

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