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Reines Molybdän ist ein silberweisses, schmiedbares Metall, das mit Eisen zu Spezialstahl verarbeitet wird (Molybdänstahl). Es ist ein naher Verwandter des Chroms und des Mangans. Wie dieses kommt es in der Natur in unterschiedlichen Wertigkeiten (2-, 3-, 4-, 5- und 6-wertig) vor, ein Zeichen für besondere Reaktionsfreudigkeit und eine ideale Eigenschaft für Katalysator-Element.

Molybdän wird von Pflanzen zur Reduzierung im Nitratstoffwechsel gebraucht. Der natürliche Bodengehalt an Molybdän reicht für die optimale Versorgung der Pflanzen aus. Erst durch die Verschiebung des Bodenzustandes in immer saureres Milieu leidet die Verfügbarkeit des Bodenmolybdäns. Je saurer der Boden, desto schlechter löslich sind Molybdänsalze und desto weniger kann die Pflanze das natürliche Molybdän verwerten. Die Folge können Blattentfärbungen sein, Chlorosen genannt, die auch einen Stickstoffmangel anzeigen. Molybdänmangel versteckt sich damit hinter den Zeichen eines Stickstoffmangels.

Tagesbedarf:
Kinder 50 – 100 mcg
Erwachsene 150 – 500 mcg
Bedeutung von Molybdän für den Körper:
Das Wissen von der Wichtigkeit des Molybdäns ist häufig spekulativ und noch nicht beweisbar.

Molybdän ist Bestandteil einiger Oxidasen, das sind Enzyme, die Sauerstoff von einem Molekül übertragen. Diese Enzyme benötigt der Körper für seinen Stoffwechsel, vor allem in der Leber und in den Nieren.

Molybdän unterstütz den Eisenstoffwechsel und ist deshalb für eine gesunde Abwehrstrategie des Immunsystems notwendig.

Molybdän hat wahrscheinlich auch eine Bedeutung für die Potenz des Mannes.

Anzeichen für Molybdänmangel:
Angeborene Molybdänstoffwechselstörungen behindern die Ausscheidung von Harnsäure. Als Folge steigt der Harnsäurespiegel an, und es können sich Harnsäuresteine in der Niere bilden. Ferner treten Hirnschäden auf, die sich in Verzögerungen der geistigen Entwicklung zeigen.

Bei Lebererkrankungen steigt der Molybdänspiegel im Blutserum an. Blutarmut und Eisenmangel werden durch Molybdänmangel begünstigt, ebenso Potenzstörungen und Abwehrschwächen. Speiseröhrenkrebs kann durch Molybdänmangel begünstigt werden. Diesen Zusammenhang belegen Untersuchungen in Gebieten Chinas und in der Transkei in Südafrika, wo Speiseröhrenkrebs sehr häufig ist und die Böden extrem molybdänarm sind.

Ursachen eines Molybdänmangels:
Die schlechte Versorgung der Pflanzen mit Molybdän in saurem Boden könnte auch zur Unterversorgung des Menschen führen. Bisher konnten keine Symptome und deshalb auch keine Ursachen für Molybdänmangel gefunden werden. Schlankheitsdiäten mit Gemüseverbot enthalten wenig bis gar kein Molybdän.

Gemüsereiche Ernährung verhindert eventuellen Molybdänmangel. Doch dabei muss man beachten, die richtigen Gemüsearten zu essen (siehe unten).

Da Molybdän im Körper nicht angereichert wird, empfiehlt es sich, 1 – 2 mal pro Woche ein Molybdänpräparat zusätzlich zur Nahrung einzunehmen, mit dem Gehalt des Molybdän-Tagesbedarfs von ca. 200 – 300 mcg.

Wie kann Molybdänmangel festgestellt werden?
Molybdänmangel kann am besten durch Haarmineralanalysen festgestellt werden und den Vergleich mit Normwerten.
Molybdänreiche Nahrungsmittel (Molybdängehalt in mcg. pro 100g):
Muttermilch 1 mcg, Vollmilch 4 mcg, Buchweizen 480 mcg, Schweinsleber 300 mcg, Rotkohl 120 mcg, weisse Bohnen (getrocknet) 100 mcg, Weizenkeime 100 mcg, Reis poliert (ungekocht) 80 mcg, Orangensaft (frisch gepresst 79 mcg, Hafervollkorn 70 cg, Erbsen/Linsen gekocht 55 mcg, Roggenbrot 50 mcg, Hühnerei 49 mcg, Nudeln (ungekocht) 49 mcg, grüne Bohnen (roh) 43 mcg, Hühnerfleisch 40 mcg, Spinat (roh) 30 mcg, Rindfleisch (Muskelfleisch) 28 mcg, Kartoffeln (20 mcg).

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