Kryochirurgie erfolgreich im Kampf gegen Prostatakrebs

Menschen, die unter immer wieder kehrendem Prostatakrebs leiden, können hoffen. Das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern um Aaron Katz am Columbia-Presbyterian Medical Center in New York, veröffentlicht im Journal Urology, klingt vielversprechend: Mit einem kryochirurgischen Eingriff konnten 97 Prozent der untersuchten Patienten vom Krebs befreit werden. Und noch zwei Jahre nach der Therapie zeigen sie keine Anzeichen eines erneuten Krebswachstums.

Die Wirkungsweise der Kryochirurgie: Sie lässt die Krebszellen erfrieren. Dazu wird das entartete Gewebe Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt ausgesetzt. Für viele Menschen mit Prostatakrebs bedeutet die übliche Strahlentherapie keine Heilung, die Rückfallquote beträgt 40 Prozent.

Der Vorteil des kältechirurgischen Eingriffs liegt nicht nur in der hohen Wirksamkeit. Schliesslich sind auch die Nebenwirkungen verhältnismässig gering. Nur neun der 43 untersuchten Patienten haben als Folge des Eingriffs Inkontinenz-Probleme. Bisher wird Patienten, die nach der Strahlentherapie einen Rückfall erleiden, das gesamte Prostatagewebe entfernt. Häufige Folgen der komplizierten Operation: Inkontinenz und Impotenz. Ein anderes übliches Verfahren für Rückfall-Patienten ist eine Hormontherapie, die das Wachstum des Tumors zwar bremsen, ihn aber nicht verkleinern kann.

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