Gesundheit, Wellness, Medizin

Eierstockkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die besonders therapieresistent sind. Diese Resistenz beruht offenbar auf einer speziellen Eigenschaft der Krebszellen, Kollagen zu bilden und damit ihre Umgebung gegen Medikamente abzuschotten. Diese Theorie schildern amerikanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift „Cancer Cell“ (Bd. 3, S. 377).

Zellen von Tumoren am Eierstock produzieren verstärkt das Protein Kollagen VI und verändern damit ihre unmittelbare Umgebung, fanden die Wissenschaftler um Patrice Morin vom Nationalen Institut des Alterns in Bethesda in Studien an Krebszellkulturen heraus. Auch normale Körperzellen produzieren Kollagen, das ein Bestandteil der Matrix ist, in welche die Zellen im Körper eingebettet sind.

Das Kollagen VI der Krebszellen verändert die Umgebung der Zellen jedoch derart, dass diese generell besser wachsen und überleben können, vermutet Morin. Ausserdem waren die Krebszellen dadurch resistenter gegenüber Cisplatin, einem gängigen Medikament gegen Eierstockkrebs, konnten die Forscher zeigen.

Ein genaueres Verständnis dieser Resistenz könnte völlig neue Therapiemöglichkeiten eröffnen, meint Morin. Möglicherweise würde die Blockade der Kollagenproduktion in den Krebszellen die Effektivität der Chemotherapie deutlich erhöhen. Die Sterblichkeit aufgrund therapieresistenter Eierstocktumoren könnte damit drastisch gesenkt werden.

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