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Auf diesen Zusammenhang deutet ein genetischer Vergleich von Bindegewebs- und Tumorzellen hin, den amerikanische Mediziner angestellt haben. Zumindest einige Krebsarten ähneln demnach niemals heilenden Wunden, berichten die Forscher im Fachblatt „Public Library of Science – Biology“.

„Der Prozess der Wundheilung erlaubt es Zellen, ihre üblichen Wachstums- und Ausbreitungsbarrieren zu überwinden“, erläutert Howard Chang von der kalifornischen Stanford University. „Wenn eine Zelle auf dieses Programm zugreifen kann, stellt das günstige Bedingungen für Krebs dar.“ Vielleicht könnten Analysen der in Tumorzellen aktiven Gene Ärzten künftig eine massgeschneiderte Behandlung erlauben.

Schon vor etwa zwanzig Jahren war vermutet worden, dass Tumoren sich aus dem Repertoire der Wundheilung bedienen. Chang und sein Team machten nun die Probe aufs Exempel: Die Forscher brachten Bindegewebszellen, so genannte Fibroblasten, in Kontakt mit geronnenem Blut und verfolgten, welche Wundheilungsgene die Zellen daraufhin aktivierten. Tatsächlich fanden sie in Tumorzellen ein ähnliches Aktivierungsmuster.

Vor allem in Zellen von Prostata- und Leberkarzinomen scheinen stets Wundheilungsgene aktiv zu sein, berichtet die Gruppe. In Karzinomen von Brust, Lunge oder Magen waren solche Gene dagegen nur manchmal aktiviert. In solchen Fällen entpuppte sich der jeweilige Tumor als besonders aggressiv. Laut Chang ist die Wundheilung gut verstanden und lässt sich durch eine Reihe von Wirkstoffen gezielt beeinflussen. Dieses Arsenal könnte möglicherweise auch im Kampf gegen den Krebs hel

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