Gesundheit, Wellness, Medizin

Besonders Eltern Neugeborener verlassen sich gerne auf die antibakterielle Wirkung von Desinfektionsmitteln. Sie glauben, solche Mittel auf Alkoholbasis seien ein geeigneter Ersatz für Wasser und Seife, wenn es um die Entfernung von Keimen und Krankheitserregern geht. Neueste amerikanische Studien belegen jedoch, dass Bakterien damit nicht in dem erwarteten Ausmass von der Haut entfernt werden können.

Barbara Almanza, Professorin für Restaurant- und Hotel- und Touristikmanagement an der Purdue University, West Lafayette, warnt vor der herrschenden Meinung, dass Desinfektionsmittel das altbewährte Händewaschen ersetzen könnten. Im Gegenteil: In manchen Fällen wurde gar eine Vermehrung der Mikroorganismen beobachtet.

Der enthaltene Alkohol zerstört die äussere Fettschicht der Haut, die Bakterien gewöhnlich davon abhält, an die Hautoberfläche zu gelangen. „Im allgemeinen machen uns diese Bakterien zwar nicht krank“, so Almanza, „wenn deren Wachstum jedoch gefördert wird, so ist das Risiko umso grösser, dass ein krankheitsfördernder Bakterien-Stamm unbemerkt bleibt und sich ebenfalls vermehrt.“

Die Hersteller solcher antibakterieller Produkte werben zwar stets damit, bis zu 99,9 Prozent aller Bakterien zu entfernen. Diese Reinigungsmittel werden aber lediglich auf leblosen Oberflächen und nicht auf lebendem Gewebe getestet. Die Komplexität und Individualität der menschlichen Haut würde eine allgemeingültige Aussage über die antibakterielle Wirkung eines Desinfektionsmittels gar nicht zulassen. „Nur auf Oberflächen, deren Eigenschaften klar definierbar sind, können rekonstruierbare Werte gemessen werden “ aber das entspricht keineswegs den tatsächlichen Nutzungsbedingungen,“ kritisiert Almanza die Werbepraktiken der Hersteller.

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