Gesundheit, Wellness, Medizin

Wissenschaftler vom Health and Enviromental Laboratory der Dow Chemical Company in den USA veröffentlichten in der Zeitschrift Toxicological Science eine Studie, wonach ein akuter Jodmangel bei Ratten zu einer Zunahme der Spermienkonzentration und der Entwicklung von vergrösserten Hoden führte. Das Team um James Crissman schloss daraus, dass Jod für die Abnahme der Spermienkonzentration und der Hodengrösse bei Männern verantwortlich ist.

Seit den 60er Jahren beobachtet man in den USA eine Abnahme der Spermienzahl. Die Wissenschaftler führen dies auf die Einführung von jodiertem Speisesalz im Jahr 1924 zurück – ungefähr zu dieser Zeit waren die in den 60er Jahren getesteten Männer geboren.

Jod wird vom menschlichen Körper benötigt, um das Schilddrüsenhormon Thyroxin zu erzeugen. Dieses Hormon wirkt auf den Kohlenhydrat-, Protein- und Lipidstoffwechsel und ist wichtig für die Entwicklung des menschlichen Gehirnes. Ein Mangel an Jod kann zu irreparablen mentalen Störungen führen.

Crissman warnt deshalb eindringlich davor, Jod nicht mehr einzusetzen: Es besteht die Gefahr, dass die Menschen es genau falsch verstehen und denken, dass die Spermienzahl wichtiger sei als die Gehirnentwicklung. Gulam Bahadur vom University College in London kritisiert, dass die Ergebnisse der Ratten nicht direkt auf den Menschen zu übertragen seien: „Wir wissen, dass etwas passsiert, aber wir wissen nicht, was für die Abnahme der Spermien verantwortlich ist.

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