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Hunde oder Katzen im Haus senken das Allergierisiko bei Kindern
Kinder bekommen seltener Allergien, wenn sie schon sehr früh engen und häufigen Kontakt zu Hunden oder Katzen haben: Haustiere können das Allergierisiko um mehr als fünfzig Prozent senken, berichten amerikanische Mediziner im Fachblatt „JAMA“ (Nr. 288, S. 963-972).

Für ihre Studie machten die Wissenschaftler vom medizinischen College in Georgia (USA) bei rund fünfhundert Kindern bis sieben Jahre Allergietests: Unter anderem wurden den Kleinen bekannte Allergene wie Pollen, Gräser, Hausstaub, Hunde- oder Katzenhaare auf die Haut gebracht.

Ein Drittel der Kinder ohne Haustiere reagierten auf diese Substanzen allergisch. Ähnlich gross war die Zahl bei den Kindern, die nur einen Hund oder eine Katze zum Spielen hatten. Bei den Kindern mit zwei oder mehr Haustieren als Spielkameraden waren jedoch nur 15 Prozent, also gerade die Hälfte.

„Das war genau das Gegenteil, was wir erwartet hatten“, kommentiert Studienleiter Dennis R. Ownby das Ergebnis. Über Generationen hinweg seien Allergologen davon ausgegangen, dass Haustiere die Entstehung von Allergien förderten. Die Wissenschaftler vermuten, dass für die geringere Allergierate so genannte Endotoxine verantwortlich sind. Diese Stoffe kommen im Speichel von Hunden oder Katzen vor und könnten sich regulierend auf das Immunsystem und damit auf allergische Reaktionen auswirken, so Ownby.

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