Gesundheit, Wellness, Medizin

Honig wird zurecht seit Jahrtausenden als Hausmittel zur Behandlung von Wunden eingesetzt. Das sagen britische Mediziner, die der Wirkung der süssen Paste wissenschaftlich auf den Grund gegangen sind. Als Wundauflage kann Honig selbst die hartnäckigsten Bakterien wirkungsvoll bekämpfen, berichten Rose Cooper von der Universität Wales und ihre Kollegen in der Online-Ausgabe des Fachmagazins Nature (19. November).

Honig schliesst Wunden luftdicht ab und bremst durch seinen hohen Zuckeranteil das Bakterienwachstum. Doch die Wirkung reicht noch weiter, wie Cooper und ihre Kollegen nachweisen konnten: Naturhonig tötete Bakterien dreimal effektiver ab als eine künstlich hergestellte Zuckerpaste. Auch das Wachstum gefürchteter Stämme des Staphylococcus-Bakteriums, die sie aus Wunden und in Krankenhäusern entnommen hatten, konnte der Honig effektiv stoppen. Welche antibiotischen Stoffe dabei aktiv sind und ob diese aus dem Nektar oder von den Bienen selbst stammen, wissen die Forscher noch nicht.

Trotz der vielversprechenden Ergebnisse warnt Cooper vor Selbstversuchen an schlecht heilenden Wunden. Fraglich sei zudem, ob auch der Honig aus dem Supermarkt dieselbe antibiotische Wirkung besitzt, da er bei der grosstechnischen Herstellung erhitzt wird.

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