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Herzschrittmacher aus der Petrischale
Amerikanischen Forschern ist es gelungen, aus körpereigenen Muskelzellen einen natürlichen Herzschrittmacher zu entwickeln. Das berichtete Douglas B. Cowan vom Kinderkrankenhaus in Boston auf dem Kongress der amerikanischen Herzgesellschaft in Chicago. Mit dem neuen Verfahren könnten in Zukunft künstliche Herzschrittmacher überflüssig werden.

Die Zellbiologen entnahmen Ratten geringe Mengen noch nicht entwickelter Muskelzellen. Nur diese so genannten Myoblasten produzieren noch ein besonderes Eiweiss, das Herzmuskelzellen miteinander verbindet und so die Übertragung elektrischer Signale ermöglicht. Die Forscher vermehrten die entnommenen Zellen im Labor und pflanzten die entstandenen Zellstreifen im Herzen von Ratten ein. Dort übernahmen sie die Aufgabe der Zellen im so genannten Sinusknoten, der elektrische Impulse aussendet und damit für einen gleichmässigen Herzrhythmus sorgt.

Bisher wurde Patienten mit Herzfehlern zur Stabilisierung ihres Herzrhythmus häufig ein künstlicher Herzschrittmacher eingesetzt. Doch gerade bei Neugeborenen mit schweren Herzfehlern ist diese Operation ein gefährlicher Eingriff. Dieser muss im Laufe der Jahre häufig wiederholt werden, da das Kind wächst.

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