Gesundheit, Wellness, Medizin

Amerikanische Forscher konnten funktionstüchtige Herzklappen aus körpereigenen Zellen eines Schafs züchten. Die Bioprothesen haben eine fünfmonatige Testphase in einem lebenden Schaf erfolgreich überstanden. Simon Hoerstrup und seine Mitarbeiter von der Bostoner Harvard Medical School und im Children’s Hospital sind zuversichtlich, künstliche Herzklappen dieser Art auch bald am Menschen testen zu können.

Die Wissenschaftler nahmen Zellen aus den Blutgefässen eines Schafs und liessen sie auf einem Polymergerüst zu Herzklappen heranwachsen. Der Clou: Die Herzklappen mussten während des Wachstums einem simulierten Herzschlag und Blutdruck standhalten. Damit waren sie für ihren Einsatz am lebenden Objekt gut vorbereitet. In früheren Versuchen wurden bei der Gestaltung des Reaktionsgefässes nur Faktoren wie Blut oder Gewebe berücksichtigt. Aber den darin gewachsenen Herzklappen fehlte offenbar das nötige Training: Sie waren zu schwach, um im Schaf zufriedenstellend zu arbeiten.

Menschen, die eine Herzklappen-Prothese brauchen, müssen bisher mit Kunststoff-Materialien oder mit körperfremden Gewebe aus Organspenden (von Schweinen und Rindern) vorlieb nehmen. Um der Abwehrreaktion gegen die langlebigen Kunststoffprothesen entgegen zu wirken, müssen die Patienten ihr Leben lang Hemmstoffe, sogenannte Antikoagulanzien, gegen die Blutgerinnung einnehmen. Auch beim Einsatz von Herzklappen aus körperfremden Gewebe benötigen die Patienten diese Medikamente – jedoch nur kurzfristig, da diese Prothesen nur eine Lebensdauer von zehn bis 15 Jahren haben.

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