Gesundheit, Wellness, Medizin

Putzmuffel können aufatmen. Wer dem Hausstaub eine Chance lässt, ist möglicherweise weniger anfällig für Allergien und Asthma. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie des National Jewish Medical and Research Center in Denver (Colorado) hin. Danach produzieren Bakterien im Hausstaub sogenannte Endotoxine, Gifte, die offenbar das kindliche Immunsystem stärken. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlicht.

„Die potenziell allergievorbeugende Wirkung des Endotoxins könnte erklären, warum Kinder, die in ländlichen Gegenden oder auf Bauernhöfen, in der Nähe von Tieren aufwachsen, ein geringeres Risiko haben, Allergien oder Asthma zu entwickeln“, sagt Wissenschaftler Andrew Liu.

Die US-Forscher untersuchten 61 Babys, die an Asthma erkrankt waren. Zugleich bestimmten sie den Endotoxin-Gehalt der Luft in den Haushalten, in denen die Babys aufwuchsen. Das Ergebnis: Babys, die zu Hause nur geringen Endotoxin-Konzentrationen ausgesetzt waren, zeigten besonders schwache Immunreaktionen und reagierten häufiger allergisch auf Milch, Eier oder Haustiere.

Die allergieschützenden Bakteriengifte sollen schon bald in ersten klinischen Tests auf Neugeborenenstationen in Gross Britannien zum Einsatz kommen. Ökonomischer wäre es allerdings, beim Hausputz umzudenken und ein bisschen Dreck oder Staub liegen zu lassen – für die Gesundheit.

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