Gesundheit, Wellness, Medizin

Nicht ärgern, nur wundern. Diesen Tipp könnte man Menschen mit chronischen Schmerzen geben. Denn: Eine positive Lebenseinstellung wirkt sich günstig auf das Schmerzempfinden aus. Wer sich viel ärgert, empfindet auch Schmerzen stärker.

Eine Studie lieferte den Wissenschaftlern den Beweis, dass nach aussen gerichteter Ärger das Schmerzempfinden intensiviert. Grund dafür scheint eine Störung in der Ausschüttung so genannter endogener Opioide zu sein. Diese werden vom menschlichen Körper gebildet, sind in ihrer Wirkung den Morphinen sehr ähnlich und werden daher auch als Endorphine bezeichnet. Die Ausschüttung von Endorphinen führt zur Blockierung von Schmerz und Angst und bewirkt euphorische Zustände.
Die Forscher konnten beweisen, dass vermehrte Ärgerzustände diese Schutzfunktion des Körpers vor Schmerzen hemmt. Im Rahmen der Studie wurde die Reaktion von 45 Gesunden und 43 Schmerzpatienten auf schmerzhafte Reize untersucht. In zusätzlichen Tests wurde die Häufigkeit von Ärgerempfindung und Ärgerausdruck ermittelt. Die Teilnehmer der Studie mit häufigem Ärgerempfinden empfanden Schmerzen vergleichsweise intensiver. Zudem hatten chronische Schmerzpatienten ein tendenziell häufigeres Ärgerempfinden und somit auch eine höhere Schmerzempfindlichkeit. Dagegen konnten die Forscher keine geschlechtsspezifischen Unterschiede feststellen.
 

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