Gesundheit, Wellness, Medizin

Wenn der Sitznachbar in der Strassenbahn hustet und schnieft, möglicherweise also gerade eine Grippe ausbrütet, ist es für eine Schutzimpfung meist zu spät. In diesem Fall könnte ein Glutathion-Bonbon- oder spray die unerwünschte Ansteckung durch den Influenza-Virus verhindern. Darauf deuten die Untersuchungsergebnisse von Wissenschaftlern der Emory University hin. Glutathion ist ein naürliches Antioxidans, das in vielen Nahrungsmitteln
vorkommt.

Die Forscher sind durch einen Zufall auf die grippeverhindernde Wirkung von Glutathion gestossen. Eigentlich wollten sie die bereits bekannte antioxidierende Wirkung der Substanz näher untersuchen, um ein Antikrebsmittel zu entwickeln. Dabei stiessen sie auf ein Enzym, das Glutathion benutzt, um eine Barriere für zellschädigende Chemikalien zu bilden. Und zwar genau dort, wo die Infektion mit dem Influenza-Virus stattfindet: in den Schleimhäuten von Mund und Nase.

Die Wissenschaftler vermuteten daraufhin, dass die antioxidierende Wirkung von Glutathion auch Influenza-Infektionen verhindern könnte. Denn oxidative Prozesse spielen auch bei Virus-Infektionen eine entscheidende Rolle: Damit der Influenza-Virus aktiv wird, muss zunächst ein Enzym namens Protease eines seiner Proteine in zwei Teile spalten. Normalerweise verhindern dies die sogenannten Proteasehemmer. Erst wenn es zu oxidativen Prozessen kommt, werden die Proteasehemmer lahmgelegt und die Viren akiviert. Das haben Untersuchungen an Mäusen ergeben. Die Wirksamkeit des Antioxidans Glutathion haben die Forscher an Zellkulturen getestet, denen Influenza-Viren in unterschiedlichen Konzentrationen zugefügt wurden. Bei Virenkonzentrationen, wie sie bei einer typischen Infektion auftreten, waren die Zellen absolut sicher vor den Krankheitserregern. Nur bei äusserst hohen Konzentrationen, zeigte Glutathion keine schützende Wirkung mehr.

Auch Tierversuche bestätigten die These der Forscher: Mäuse, die glutathionhaltiges Wasser tranken, waren gegen einen dem Influenza-Erreger beim Menschen verwandten Virus deutlich besser gewappnet als die Tiere, die ohne das Antioxidans auskommen mussten.

Die Ergebnisse aus den Tierversuchen lassen sich allerdings nicht ohne weiteres übertragen. Glutathion muss sich im Test am Menschen erst nochbewähren. „Es gibt natürliche Unterschiede zwischen Menschen, was die Resistenz gegen Viren und die Verfassung unseres natürlichen Antioxidanssystem betrifft“, erklärt Jones, „Wenn wir rauchen, wenn es uns an antioxidierenden Vitaminen mangelt, wenn wir unter Stress stehen oder älter werden, werden wir empfänglicher für Virus-Infektionen.“

Die direkte Verabreichung von Glutathion kann nach Einschätzung der Forscher nur Teil einer ganzheitlichen Strategie sein und nicht die Grippe-Impfung ersetzen.

Weitere Infos finden Sie hier …


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Wenn der Sitznachbar in der Strassenbahn hustet und schnieft, möglicher-weise also gerade eine Grippe ausbrütet, ist es für eine Schutzimpfung meist zu spät. In diesem Fall könnte ein Glutathion – Bonbon- oder -Spray die unerwünschte Ansteckung durch den Influenza – Virus verhindern. Darauf deutendie Untersuchungsergebnisse von Wissenschaftlern der Emory University hin. Glutathion ist ein nauerliches Antioxidans, das in vielen Nahrungsmittelnvorkommt.

Die Forscher sind durch einen Zufall auf die grippeverhindernde Wirkung von Glutathion gestossen. Eigentlich wollten sie die bereits bekannte antioxidierende Wirkung der Substanz näher untersuchen, um ein Antikrebsmittel zu entwickeln. Dabei stiessen sie auf ein Enzym, das Glutathion benutzt, um eine Barriere für zellschädigende Chemikalien zu bilden. Und zwar genau dort, wo die Infektion mit dem Influenza – Virus stattfindet: in den Schleimhäuten von Mund und Nase.

Die Wissenschaftler vermuteten daraufhin, dass die antioxidierende Wirkung von Glutathion auch Influenza – Infektionen verhindern könnte. Denn oxidative Prozesse spielen auch bei Virusinfektionen eine entscheidende Rolle: Damit der Influenza – Virus aktiv wird, muss zunächst ein Enzym namens Protease eines seiner Proteine in zwei Teile spalten. Normalerweise verhindern dies die sogenannten Proteasehemmer. Erst wenn es zu oxidativen Prozessen kommt, werden die Proteasehemmer lahmgelegt und die Viren aktiviert. Das haben Unter-suchungen an Mausen ergeben. Die Wirksamkeit des Antioxidans Glutathion haben die Forscher an Zellkulturen getestet, denen Influenza – Viren in unterschiedlichen Konzentrationen zugefügt wurden. Bei Virenkonzentrationen, wie sie bei einer typischen Infektion auftreten, waren die Zellen absolut sicher vor den Krankheitserregern. Nur bei äusserst hohen Konzentrationen, zeigte Glutathion keine schützende Wirkung mehr.

Auch Tierversuche bestätigten die These der Forscher: Mause, die glutathion -haltiges Wasser tranken, waren gegen einen dem Influenza – Erreger beimMenschen verwandten Virus deutlich besser gewappnet als die Tiere, die ohne das Antioxidans auskommen müssten.

Die Ergebnisse aus den Tierversuchen lassen sich allerdings nicht ohne weiteres übertragen. Glutathion muss sich im Test am Menschen erst noch bewähren. „Es gibt natürliche Unterschiede zwischen Menschen, was die Resistenz gegen Viren und die Verfassung unseres natürlichen Antioxidanssystem betrifft“, erklärt Jones, „Wenn wir rauchen, wenn es uns an antioxidierenden Vitaminen mangelt, wenn wir unter Stress stehen oder älter werden, werden wir empfänglicher für Virusinfektionen.“

Die direkte Verabreichung von Glutathion kann nach Einschätzung der Forscher nur Teil einer ganzheitlichen Strategie sein und nicht die Grippe – Impfung ersetzen.

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