Gesundheit, Wellness, Medizin

Etwa eine Million Menschen leiden in Deutschland an ständigen Ohrgeräuschen, dem sogenanntem Tinnitus. Zur Linderung der Beschwerden nehmen viele Patienten ein Extrakt aus den Blättern des asiatischen Ginkgo-Baumes ein. Wissenschaftler der Universität Birmingham kommen jetzt im Rahmen einer Doppelblindstudie zu dem Schluss, dass das Präparat Ginkgo Biloba nicht besser wirkt als ein Scheinpräparat ohne Wirkstoffe. Dies berichtet das Fachmagazin British Medical Journal (Volume 322, Number 7278) in seiner neuesten Ausgabe.

Die Forscher untersuchten 1.121 Menschen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren, die an Tinnitus leiden, ansonsten aber gesund sind. 559 Personen wurden über einen Zeitraum von 12 Wochen hinweg mit Ginkgo Biloba behandelt. Die anderen 562 Testpersonen erhielten ein Placebo. Vor, während und nach der Behandlung mussten die Testteilnehmer in regelmässigen Abständen Fragen zu ihrem Befinden beantworten. Dabei zeigte sich, dass dem Scheinmedikament die gleiche Wirksamkeit bescheinigt wurde wie dem Ginkgo-Extrakt.

Die von einigen Patienten empfundene Verbesserung ihres Tinnitus-Leidens durch das Ginkgo-Präparat lässt sich laut der Wissenschaftlerin Shelley Drew mit dem positiven Effekt des Wirkstoffs auf das kardiovaskuläre System erklären: Ginkgo Biloba gilt nach wie vor als wirksames Präparat zur Förderung der Hirndurchblutung und damit besseren Versorgung der Gehirnzellen mit Sauerstoff und Glukose.

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