Gesundheit, Wellness, Medizin

Wirkstoffe im schwarzen Tee verbessern die Fähigkeit von Blutgefässen, sich auszudehnen, um die Durchblutung zu steigern. Wissenschaftler der Boston University berichten im Fachblatt Circulation, dass das Getränk bei der Behandlung und Vorbeugung von Gefässkrankheiten helfen kann.

Eine Endothel genannte Zellschicht kleidet das Innere von Blutgefässen aus. Sie bildet Substanzen, die die Gefässe erweitern oder verengen und reguliert so den Blutdurchfluss. Eine Störung dieser Funktion kann zu Arteriosklerose führen und die Entstehung von Herzinfarkten und Schlaganfällen begünstigen. „Bisher hat noch keine Studie den Einfluss von Tee auf das Endothel untersucht“, sagt der Leiter der Arbeitsgruppe Joseph Vita.

Alle 50 Teilnehmer der Studie waren Patienten, die an Erkrankungen der Herzkranzgefässe litten. Zwei Stunden nach der Einnahme von vier Tassen Tee (Kurzzeiteffekt) und vier Wochen nach täglicher Einnahme von sieben Tassen Tee (Langzeiteffekt) wurden die Testpersonen untersucht. In beiden Fällen war eine Erhöhung des Katechingehalts im Blut um etwa 30 Prozent feststellbar. Katechin ist einer der in schwarzem Tee enthaltenen Gerbstoffe.

Mit einer Ultraschalltechnik überprüften die Wissenschaftler die Endothelfunktion einer Armarterie. Dabei wurde die bei den Patienten verminderte Fähigkeit zur Gefässerweiterung gemessen. Im Kurz- und Langzeittest verbesserte sich diese bei den Teetrinkern um etwa 60 Prozent. Kontrollexperimente zeigten, dass der Effekt nicht auf dem Koffeingehalt des Tees beruht.

„Wir haben gezeigt, dass schwarzer Tee dabei helfen kann, die Endothelfunktion zu verbessern und damit das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen zu vermindern“, sagt Vita.

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