Gesundheit, Wellness, Medizin

Menschen mit einer anspruchsvollen Ausbildung verfügen offenbar über ein stärker vernetztes Gehirn als weniger gebildete. Die Gruppe um James Black vom Institute of Advanced Science and Technology der University of Illinois und seine russischen Kollegen haben deutliche Unterschiede in der Zahl bestimmter Synapsen festgestellt, den Verbindungsstellen zwischen den Nervenzellen im Gehirn.

Die Wissenschaftler haben noch mehr herausgefunden: Die bessere Verknüpfung der Gehirnzellen betrifft offenbar nur bestimmte Synapsentypen. Und die Zellen sind in der Gehirnregion stärker vernetzt, die bei komplizierten Denkprozessen benutzt wird, im präfrontalen Cortex. Im occipitalen Cortex, der für die visuelle Wahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt, fanden die Wissenschaftler hingegen keine signifikanten Unterschiede in der Zahl der Synapsen.

Der Untersuchung lagen Gewebeproben aus Gehirnen von 16 Verstorbenen zugrunde. Die Forscher machten die Nervenzellen-Verbindungen mittels einem Elektronenmikroskop sichtbar und zählten sie. Die Ergebnisse wichteten sie schliesslich mit Ausbildungsstand und beruflichem Werdegang der Untersuchten. „Die Literatur zu Tierversuchen weist stark darauf hin, dass Erfahrung die Bildung neuer Synapsen auslösen kann, erklärt Wissenschaftler Black. Dies konnte weder bestätigt noch widerlegt werden. Eine höhere Ausbildung könnte zwar die Ursache für eine bessere Vernetzung der Gehirnzellen sein. Denkbar wäre aber auch, dass vor allem jene Menschen eine anspruchsvollere Berufslaufbahn wählen, die über mehr synaptische Verknüpfungen verfügen.

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