Gesundheit, Wellness, Medizin

Der Mangel an geeigneten Spenderorganen hat zur Entwicklung der sogenannten Xenotransplantation geführt, die Tiere anstelle von Menschen als Spender nutzt . Viele Wissenschaftler befürchten, dass durch eine solche Operation Viren in den Körper des Menschen gelangen könnten und dort Unheil anrichten. Die Wissenschaftler um Kaz Paradis sind nun der Frage nachgegaben, ob bei einer Xenotransplantation ein bestimmtes Virus übertragen wird, das normalerweise nur Schweine befällt. Dieses Virus (PERV = Porcine Endogenous Retrovirus) ist in die DNA von Schweinen integriert und wird an die Nachkommen weitervererbt. In der Studie, deren Ergebnisse der Forscher in „Science“ veröffentlicht hat, wurden 160 Personen untersucht, die in der Vergangenheit mit Zellen oder Gewebe von Schweinen behandelt worden waren. Bei keinem dieser Organempfänger konnte das PERV nachgewiesen werden.

Bei 23 Patienten fanden sich jedoch noch lebende Zellen von Schweinen, obwohl die Transplantation in einigen Fällen bereits acht Jahre zurücklag. Das zeigt nach Meinung der Forscher, dass Xenotransplantate über einen langen Zeitraum im menschlichen Körper lebensfähig bleiben ohne diesem zu schaden.


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