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Forscher: Schlimme Erlebnisse verdrängen, statt darüber zu reden
Verdrängung kann auch ein gutes Mittel sein, mit einem traumatischen Erlebnis fertig zu werden. Das sagen israelische Wissenschaftler nach einer Studie an mehr als hundert Infarktpatienten, die bei ihrem Herzanfall dem Tod teilweise nur knapp entronnen waren.

Die Forscher um Karni Ginzburg von der Universität in Tel Aviv hatten sieben Monate nach dem Infarkt den psychischen Zustand der Probanden untersucht. Die Patienten, die das schlimme Erlebnis ihres Infarkts eher verdrängten als darüber zu reden, litten deutlich seltener an so genannten posttraumatischen Belastungsstörungen (PTSD), schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Psychosomatic Medicine“ (Nr. 64, S. 748). Die Schwere des erlittenen Infarkts hatte dagegen kaum einen Einfluss auf die Entwicklung einer solchen Störung.

Verdrängung könnte daher durchaus ein probates Mittel zur Stressbewältigung sein, schliessen die Forscher. Dies gelte jedoch nur für Menschen, die ihr traumatisches Erlebnis emotional nicht allzu stark getroffen habe.

Patienten mit PTSD leiden an Ängsten und Schlafstörungen und durchleben das erlittene Trauma immer wieder panikartig in Tag- oder in Albträumen.

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